Gemeinschaft - Aktuelle + Berichte...

Ökumenischer Gottesdienst

vor dem neuen Schuljahr am Fildenplatz

Am letzten Sonntag in den Sommerferien feierten wir unseren schon traditionellen ökumenischen Gottesdienst mit den Gemeinden der Seelsorgeeinheit-FN-West und der evangelischen Kirchengemeinde.

Vor 10 Jahren war dieser Gottesdienst der erste Berührungspunkt mit Pfarrerin Gertrud Hornung und diesmal war es der letzte ökumenische Gottesdienst vor ihrer Verabschiedung am Sonntag 25. September 2022 in der evangelischen Kirchengemeinde.

Pfarrer Benner nahm die Gelegenheit wahr, ihr von Herzen für die geschwisterliche Beziehung in den vergangenen Jahren zu danken, mit der sie an der christlichen Einheit vor Ort einen großen Dienst getan hat.

Die ökumenischen Gottesdienste und Veranstaltungen hat sie immer mit biblischen und persönlichen Impulsen angereichert und damit auch ein menschliches Vorbild gegeben wie man zusammen Christsein gestalten kann. Besonders die ökumenische Seniorenarbeit lag ihr am Herzen, die den Menschen immer sehr gut tut, die noch konfessionell getrennt aufgewachsen sind und jetzt immer mehr Heilung in ihren damaligen Verletzungen erfahren haben. Der ökumenische Asylkreis wurde immer durch sie seelsorgerisch und selbstverständlich gastgeberisch im evangelischen Gemeindehaus unterstützt.

 

Diesen Dank für diese gelungene ökumenische Zeit konnten wir in den Gottesdienst mit einfließen lassen und im Geschenk mit einem Blumenstrauß und einem Bibelmagazin Gestalt werden lassen.

 

Die Freude über das Finden des Verlorenen stand im Mittelpunkt der Predigt von Pfarrer Benner. Nur wer sich mitfreuen kann, wenn Jesus den Verlorenen gefunden und gerettet hat, der kann ein Freund von Gott sein. Suchen und retten ist die „Lieblingsbeschäftigung“ unseres Gottes, Ausdruck seiner unglaublichen Liebe zu uns Menschen. Wir können mithelfen oder wir können uns mindestens für die Wiedergefundenen mitfreuen, das ist eine gute Haltung für unsere Gemeinschaft vor Ort und weltweit.

 

Danke an den evangelischen Posaunenchor, der den Gottesdienst musikalisch gestaltet hat und an das ökumenische Mesnerteam, das Kinderkirchenteam mit ihrer Arche Noah und an alle Helferinnen und Helfer.

 

Pfarrer Michael Benner

Verabschiedung von Chorleiterin Alimat Rettig

Mit einem festlichen Gottesdienst am Patrozinium des Hl. Magnus, verabschiedete der Kirchenchor seine Chorleiterin Alimat Rettig.

Als Alimat vor 2 1/2 Jahren mit dem Magnuschor zu arbeiten begann, schien die Welt noch in Ordnung. Die Proben, mit unserer neuen Dirigentin, zum Osterfest 2020 waren in vollem Gange. Wir alle freuten uns auf die österlichen Festtage mit ihren  feierlichen Gottesdiensten und dann... mit einem Schlag hörte alles auf! Das Coronavirus hielt Einzug und die meisten Aktivitäten mussten eingestellt werden! Es war Lockdown in Deutschland.

Auch wenn wir dann im Sommer wieder mit den Proben anfangen konnten, war es nicht wie zuvor. Strenge Hygiene- und Abstandsregeln trübten die Stimmung bei allen Sängerinnen und Sängern. Trotzdem gaben wir nicht auf und übten fleissig mit Alimat, die tapfer mit uns durchhielt.

Dann kam im Herbst der nächste Lockdown. Es war zum Verzweifeln! Nun war Geduld und Zuversicht gefragt! Im Frühjahr 2022 dann zur allgemeinen Erleichterung konnten wieder fast normale Proben stattfinden.

Mit großer Freude feierten wir nun endlich wieder die traditionelle Maiandacht in Riedern, gemeinsam mit dem Kirchenchor Schnetzenhausen und auch das Fronleichnamsfest am Fildenplatz konnte wieder stattfinden, wie vor Corona, mit Beteiligung beider Chöre.

Es ging wieder aufwärts und mit Alimat machten die Proben einfach richtig viel Spaß!

Bei einer der Proben dann, eröffnete uns Alimat dass sie aus familiären Gründen leider vom Bodensee wegziehen werde. In Berlin würde sie von Tochter und Enkelkinder gebraucht.

Auch wenn wir das nachvollziehen konnten, war das Bedauern sehr groß, sich wieder einmal von einer liebenswerten und engagierten Chorleiterin trennen zu müssen.

Von ganzem Herzen wünscht nun der Kirchenchor St. Magnus, Alimat Rettig,  alles alles Gute und mit Gottes Segen vor allem Gesundheit für ihren neuen Lebensabschnitt in Berlin.

Für den Kirchenchor

Christine Möllers

Bericht Minihütte 2022

 

Am letzten Wochenende vor den Sommerferien, 22.-24.07., ging es für die Ministranten von St. Magnus nach drei Jahren wieder einmal auf die Mini-Hütte. Dieses Jahr ging es auf die Bengath-Hütte in Mellau. Nachdem im Bus von unserem Oberministrant Maurice schon gut Stimmung gemacht wurde, ging es auf der Hütte direkt weiter mit der guten Stimmung. Das Thema der Mini-Hütte war dieses Mal „Ministranten-Detektive“ und nachdem die Minis am Abend noch ein Video gezeigt bekommen haben, das jemandem vom Minirat beim Klauen der neuen Ministranten-Monstranz zeigt, gingen schon die wilden Spekulationen los wer denn der Dieb sei. Am Samstag gab es dann am Vor- und Nachmittag verschiedene Stationen bei denen die Minis Hinweise auf den Dieb sammeln konnten und das Ganze endete in einer wilden Verfolgungsjagd auf der großen Wiese vor der Hütte. Nachdem die Ministranten-Monstranz dann wieder da war, konnten wir am Abend zusammen mit Pfarrer Benner einen schönen Gottesdienst mit Prozession zu einer Kapelle, einem Berg-hinunter-Roll-Gloria und schönem Liedersingen am Ende feiern. Am Sonntag gab es dann noch eine kleine Wanderung nach Mellau und nach dem Mittags-Resteessen ging es dann mit dem Bus zurück Richtung Heimat. Ein herzliches Dankeschön geht an alle vom Minirat, die das ganze Wochenende gestaltet und die Leitung übernommen haben und besonders an Marion Keller und Susanne Wagner, die uns das ganze Wochenende mit ihren Kochkünsten verwöhnt haben.

Elias Meier

Bericht - Gemeindefest St. Magnus

Am 10. Juli war es wieder soweit: St. Magnus durfte bei schönstem Wetter sein Gemeindefest feiern. Gleich mehrere Anlässe kamen zusammen: Die Aufnahme der 8 neuen Ministrantinnen und Ministranten und die Feier des 25-jährigen Priesterjubiläums von Pfr. Michael Benner.

Mit einem „Groß und Klein“ – Gottesdienst war es zugleich ein großes Fest für „Jung und Alt“. Ob es Zufall war, dass in der Leseordnung das Evangelium vom „Barmherzigen Samariter“ vorgesehen war? Es war vor 25 Jahren auch das Evangelium zur Primiz von Pfr. Benner gewesen. Im Geist des Evangeliums wurden deshalb auch Spenden gesammelt für die Herzensprojekte von Pfr. Benner in Afrika und Palästina. Begleitet von einer „Spontanband“ durfte das Fest am Nachmittag in fröhlicher Stimmung mit Kuchen der Minis ausklingen. Nach einer „Umbaupause“ gab es zum krönenden Abschluss am Abend noch ein Orgelkonzert zugunsten des Orgelfördervereins.

Ganz herzlichen Dank dem Festausschuss und allen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben!

M. Bauer 

Spendenprojekte Pfarrer M. Benner

Bei ihren großherzigen Spenden an den beiden Gemeindefesten in St. Peter und Paul und in St. Magnus, kamen mit den großzügigen Spenden der Kolpingsfamilie Fischbach und von der Rosenkranzgemeinschaft Fischbach insgesamt stolze 1200,00 Euro zusammen. Darüber freue ich mich sehr. Je 600,00 Euro werden an das Caritas Baby Hospital Bethlehem und an das Kinderheim der Holy Spirit Sisters in Moshi, Tansania überwiesen.

Vergelts Gott für diese Gaben!

 

Mit herzlichem Dank,

Ihr und euer Pfarrer Michael Benner

Rückblick Miniausflug in den Europapark

Am Samstag, 2.Juli, fand der zweite Ausflug der Ministranten dieses Jahr statt. Dieses Mal ging es mit knapp 20 TeilnehmerInnen in den Europapark in Rust. Bei sonnigem Wetter konnten sich die Minis in kleinen Gruppen im Park frei bewegen und zwischen nasser Wildwasserbahn, atemberaubender Achterbahn und entspannenden Karussellen entscheiden. „Das Anstehen war langweilig, aber die Achterbahn danach umso besser“ berichtete ein Ministrant nach dem Ausflug.

Auch dieses Mal wieder ein herzliches Dankeschön an die Eltern, die uns gefahren und begleitet haben, ohne euch wäre der Ausflug nicht möglich gewesen!

Elias Meier

 

Hier geht's zu den Minis

Bericht - Gemeinsam unterwegs beim Stadtradeln
Im Rahmen der Aktion "Stadtradeln", die seit dem 18.6. wieder für 3 Wochen im Bodenseekreis ausgerichtet wird, fand am vergangenen Sonntag unsere traditionelle gemeinsame Radtour statt.
Nach der Fahrrad(fahrerInnen)-Segnung ging es bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst zur Kapelle in Frenkenbach  - zum gemütlichen Picknick.  Aus den Innenstadt-Gemeinden kam in der Zwischenzeit Philip Heger mit einer weiteren "Kirche on Bike"-Gruppe und lud uns zum gemeinsamen Impuls in der Kapelle ein. Wieder gut gestärkt überließen wir den schattigen Picknickplatz danach den Radel-KollegInnen und machten uns auf ins Strandbad nach Immenstaad. Nach einem tollen Nachmittag mit Eis und Baden kamen alle abends wieder rundum zufrieden nach Hause und sammeln in den nächsten Wochen sicher noch einige weitere Kilometer fürs Klima.

Bericht - Zirkus Arcobaleno

Bei gutem Wetter war am Mittwoch, 8. Juni der Kinderzirkus Arcobaleno aus Göppingen bei uns vor der St. Magnus Kirche zu Gast. Die 25 jungen Artist*innen zwischen 5 und 30 Jahren präsentierten viele Kunststücke und artistische Einlagen, die die Zuschauer jedes Mal mit lautem Applaus belohnten. Die Vorstellung war gut besucht, auch viele Kinder des Kindergartens sind noch geblieben um sich die Künstler anzusehen. Nach der Vorstellung waren alle Kinder noch zum Mitmach-Zirkus eingeladen, hier konnte dann jeder irgendwie ein Teil des Zirkus werden, was allen natürlich sehr gut gefallen hat. „Die Aufführung war schon echt klasse, aber dass wir danach auch noch mitmachen durften fand ich spitze!“ meinte eine der jüngeren Zuschauerinnen.

Wir bedanken uns bei den Künstler*innen und freuen uns schon
darauf sie auch nächstes Jahr hier wieder zu begrüßen.

Elias Meier

Bericht - Fronleichnam 2022

Wer an Fronleichnam zum Gottesdienst an den Fildenplatz kam, wird sich vielleicht verwundert die Augen gerieben haben: Die beiden Kirchenchöre in einer starken Besetzung in der Musikmuschel, die Musikkapelle von Fischbach direkt daneben, ein wunderschöner Blumenteppich mit Motiven aus dem Sonnengesang des Franz von Assisi, dazu die Gemeinde mit den Fahnenträgern, den Ministranten und den Erstkommunionkindern „in erster Reihe“.

Pfr. Michael Benner verstand es, das Fest in das „Heute“ zu übertragen und so gab es am Ende des Gottesdienstes wieder die feierliche Prozession zum Altar an der Grundschule und schließlich in die Kirche St. Magnus, wo die Gottesdienstgemeinde mit stürmischem Orgelspiel erwartet wurde. Bei Bratwurst und Getränken durfte das gelungene Fest ausklingen. Herzlichen Dank an all die vielen Helferinnen und Helfer, die zum Gelingen beigetragen haben!

M. Bauer

Bericht - Offenes Singen

Am 4. Juni fand in unserer Seelsorgeeinheit im Rahmen des Stadtkirchentags ein „Offenes Singen“ an der

Musikmuschel auf dem Fildenplatz in Fischbach statt. Mit 9 verschiedenen Künstlern mit Schlagzeug, Klavier, Trompete, Kontrabass und noch vielem mehr ging es bei schönem Sommerwetter gesanglich ganz schön zur Sache. Mit über 100 Besuchern war jeder Platz besetzt und auch nach dem Auftritt sind noch viele Leute zum anschließendem „Brot und Wein Vesper“ geblieben. Die Rückmeldungen der Zuschauer war durchweg positiv, auch noch Tage danach gab es immer wieder Eindrücke wie „Es war soo schön“ oder „Tolle Stimmen, Tolle Location, 100 Punkte“.

 

Wir bedanken uns ganz herzlich bei den Künstlern, aber auch bei allen Ehrenamtlichen Helfern die diese Veranstaltung möglich gemacht haben.

Elias Meier

Stadtkirchentag - Zwei Tiere auf Reisen

Seit Montag ist der Schöpfungsgarten bei St. Magnus im Rahmen des Stadtkirchentags zu sehen. Eine Vielfalt an Vögeln und Tiere der Unterwasserwelt sind zu bestaunen. Mitgestaltet haben unteranderem die Kinder des Kindergarten St. Christophorus, Schüler*Innen der Grundschule Fischbach und einige Mitglieder*Innen aus der Gemeinde.

Aber dieser Schöpfungsgarten ist nicht nur eine Ausstellung mit Tierfiguren, sondern zwei Tieren ist es wohl im Garten zu langweilig geworden und sind aus diesem ausgebüchst. Das Seepferdchen hat den Anfang gemacht und ist aus der Unterwasserwelt geschwommen. Zu diesem Zeitpunkt schien es wohl eine stürmische See gewesen zu sein, denn es ist leider nicht weitgekommen und wurde leicht verletzt von einem Mitarbeiter gefunden und gepflegt. Jetzt ist es wieder unter seinen Freunden in der Wasserwelt. Anders sieht es bei unserem Papagei aus. Auch ihm war es einfach zu langweilig im Schöpfungsgarten und er hat seine Flügel ausgebreitet und ist in die weite Welt geflogen. Wohin der Papagei geflogen ist, ob er irgendwo für eine Pause gelandet ist und wie seine aktuelle Flugroute aussieht, ist uns bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Falls jemand einen Tipp hat, wo sich der Papagei aufhalten könnte, kann er/sie sich jederzeit im Pfarrbüro melden. Danke schön dafür!

Der Schöpfungsgarten freut sich über Besucher und bei dieser Gelegenheit kann sich der Besuchende auch ein Bild vom ausgeflogenen Papagei machen. Ein Foto von ihm ist an der Infowand.

Katholikentag „leben teilen“ in Stuttgart

Mit dem Zeppelin wären es 124 km nach Stuttgart gewesen, mit der Bahn war die Strecke dann schon doppelt so weit, doch kein Weg aus Deutschland war so lang, dass sich die Anreise zum Katholikentag nicht gelohnt hätte! Aus unserer SE waren über ein Dutzend Teilnehmer:innen gekommen, um in die Vielfalt der Veranstaltungen & Gottesdienste einzutauchen, die der Katholikentag in Stuttgart zu bieten hatte.

 

Das „Wege-Schild“ aus unserer SE war dabei das erste Schild, das beim Katholikentag mit Applaus empfangen wurde. Ja, es war ein lebensfrohes Festival mit viel guter Musik, Kultur, Kulinarik und zugleich getragen vom Nachdenken über „Gott und die Welt“ in Zeiten des Krieges und des Klimawandels. Im Gebet durfte man zur Ruhe kommen und sich stärken lassen in der großen „Gemeinschaft der Glaubenden“. Der nächste Katholikentag in Erfurt 2024 sollte schon jetzt fest im Kalender vorgemerkt werden!

Meinrad Bauer

Kolping sammelt für die Tafel

Der Häfler Tafelladen in der Keplerstraße ist derzeit gefordert wie noch nie. Immer mehr Menschen mit schmalem Geldbeutel kommen durch die steigenden Preise in Not, aber auch Geflüchtete, wie die vom Krieg in der Ukraine Vertriebenen. Die Kolpingsfamilie Fischbach stellt deshalb seit der Fastenzeit samstags und sonntags zu den Gottesdiensten in St. Magnus einen Sammelkorb auf. Benötigt werden haltbare Lebensmittel wie Nudeln, Reis, Kartoffeln, Mehl, Zucker, Konserven sowie Hygieneartikel. Nehmen Sie doch bei Ihrem nächsten Einkauf zusätzlich eine Sachspende für den Sammelkorb mit und bringen es am Wochenende in St. Magnus vorbei. Die Kolpingsfamilie bedankt sich für Ihre Unterstützung.

Maiandacht in Riedern

Die traditionelle Maiandacht bei der Kapelle in Riedern wurde am Sonntag 22.5.22 um 19.00 Uhr von den beiden Kirchenchören St. Magnus und Peter und Paul unter der Leitung von Edith Schwarz und der Musikkapelle Fischbach unter der Leitung von Stefan Schabert sehr feierlich und schön gestaltet. In Zusammenarbeit mit der Familie Benz, konnten die Mesner Otto und Wolfgang Beck mit Wilson Hermez den Platz wunderbar gestalten. Die Gottesmutter mit dem Kind wurde zur Verehrung auf den neuen Außenalter von Peter und Paul gebracht und der Blumenschmuck von Frau Benz war schon ein Lob an Maria und Jesus. Aus dieser neuen Perspektive konnte man einfach ganz bewusst auch schauen und staunen über die herrliche Schöpfung Gottes. Das Wetter war Gott sei Dank auch noch stabil. Im Anschluss gab es noch Most, Dinnete und Kuchen im Hof von Familie Schraff, wo man sich noch gut miteinander unterhalten konnte.
Ein herzliche Vergelts Gott an alle, die mitgestaltet haben.
 
Pfr. Michael Benner
 

Klausurtagung der KGRs unserer SE FN West in Heiligkreuztal 13.-15. Mai 2022

Die beiden Kirchengemeinderatsgremien von St. Magnus und St. Peter und Paul waren vom 13.-15. Mai 2022 zur Klausurtagung im Kloster Heiligkreuztal bei Riedlingen verabredet. Für diese KGR Gremien war dies wegen der Pandemie die erste Klausur in der Legislaturperiode seit 2020. Die Rätinnen und Räte konnten sich in der Gemeinschaft neu finden und auf das Neue besinnen, was als Glaubensgemeinschaft auf uns zukommen wird.

 

In einer Rückmeldung aus dem KGR lesen wir:

“Danke für Orgelkonzert, Stadtrundgang, spirituelle Kirchenführung mit beeindruckendem Flüstergarten, Kräutergarten und einem wunderschönen Gottesdienst…. Toll, dass wirklich jeder an der GD-Vorbereitung beteiligt war, das war richtig spürbar in der gemeinsamen Feier. Vieles wirkt im Rückblick nach!

Es gab sehr viel Raum und Zeit um sich besser kennenzulernen und gesellig beieinander zu sein - gerade für die „neuen“ Räte.“

 

Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, was für unsere christliche Gemeinschaft in den Kirchengemeinden der Kernauftrag sein wird, der in die Gesellschaft hineinwirkt:

Entscheidend wird am Ende sein, wie wir das neue Gebot Jesu in unserem Leben und in unserer Seelsorgeeinheit umsetzen können. Es geht darum, dass wir die Liebe, die Gott uns schon geschenkt hat, unseren Mitmenschen weiterschenken. Das ist die Botschaft, die gesehen und verstanden wird.

Wir danken allen für ihr begleitendes Gebet, wir wurden mitgetragen.

 

Herzlichen Gruß!

Ihr und euer Pfarrer Michael Benner

Handpalmenverkauf

Der Erlös von 1.160 Euro aus dem diesjährigen Verkauf der Handpalmen kommt einem sozialen Zweck in unserer Gemeinde zugute.  Den Bastlerinnen und allen Spendern ein herzliches „Vergelt’s Gott“.

Erstkommunionfeiern 2022

In sechs verschiedenen Gottesdiensten an den zwei Wochenenden nach Ostern durfte wieder das „Eingeladen zum Fest des Glaubens“ erklingen: 46 Kinder aus unserer Seelsorgeeinheit konnten mit ihren Familien das Fest ihrer Erstkommunion feiern! Fast 1.000 Gäste aus nah und fern haben an diesen Gottesdiensten teilgenommen, die musikalisch vielfältig umrahmt waren. Zum ersten Mal erklang auch die berührende Musik der Alphornbläsergruppe aus Schnetzenhausen am Ende eines Gottesdienstes. In großer Dankbarkeit dass alle Kinder gesund geblieben waren und dass wieder so viele Leute in den verschiedenen Diensten zum Gelingen der Gottesdienste beigetragen haben, dürfen wir nun gespannt sein, welche Verstärkung unsere Minis in Fischbach und Schnetzenhausen erhalten werden.

Meinrad Bauer

Liedersingen der Erstkommunionfamilien

Es ist inzwischen schon wieder fast eine „Tradition“ geworden, dass die Erstkommunionkinder mit ihren Familienangehörigen vor Palmsonntag zum Liedersingen in die Magnuskirche eingeladen werden.

Das Liedprogramm steht dabei fest: Es sind all die Lieder, die beim Festgottesdienst gesungen werden. Pfr. Michael Benner führt durch den Abend, mal am Klavier, mal mit der Posaune, mal mit dem Akkordeon. Gesanglich unterstützt von Elias Maier und Meinrad Bauer ist es ein lebendiges Singen mit viel Bewegung und Klatschen. Zugleich wird die Bedeutung der Lieder für den Gottesdienstablauf in der Tiefe erfahrbar. Am Ende gibt es viele glückliche Gesichter – eine besondere, kostbare Stunde in diesen schweren Zeiten.

Meinrad Bauer

Rückblick Miniausflug nach Bad Saulgau

Die Minis haben nach langer Pause wieder ihren ersten Ausflug veranstaltet. Mit über 20 Kindern ging es in die JumpTown nach Bad Saulgau in die Trampolinhalle, was schon mehrmals von den Minis gewünscht wurde. Nach 90 Minuten Sprung-Action waren alle ganz schön ausgepowert und sogar die Jüngsten Minis waren müde. „Es hat super viel Spaß gemacht, jetzt bin ich aber echt fertig!“ meinte eine der jüngeren Ministranten.

Ein herzliches Dankeschön noch an die vielen Eltern, die uns dorthin gefahren haben.                                                                

Elias Meier

Eine neue Studentin im Praxissemester

Anfang März beginnt Anna Tran ihr Praxissemester in unserer Seelsorgeeinheit und wird damit im Sommer ihr Studium abschließen, bevor es dann weiter in das berufspraktische Jahr gehen wird. Der schulische Teil der Ausbildung wird an der Bodenseeschule stattfinden. Beim Gottesdienst am 13. März in St. Peter und Paul und an den Gottesdiensten am 26./27. März in St. Magnus wird sich Frau Tran den Gemeinden vorstellen. So freuen wir uns auf die Verstärkung im Pastoralteam und wünschen Frau Tran eine gute, gesegnete Zeit mit vielen interessanten Erfahrungen im Leben unserer beiden Kirchengemeinden.

M. Bauer

Liebe Gemeinde St. Magnus und St. Peter und Paul,

mit großer Vorfreude darf ich mein Praxissemester bei Ihnen absolvieren! Mein Name ist Anna Tran, bin 26 Jahre alt und ich studiere in Benediktbeuern Religionspädagogik.

Geboren und aufgewachsen bin ich in Heidenheim an der Brenz. Ich bin schon sehr gespannt auf die Zeit in Ihrer Seelsorgeeinheit und auf die schönen Begegnungen in dieser Zeit.

Ich freue mich drauf Sie alle kennenzulernen.

 

Mit vielen Grüßen und den besten Wünschen

Anna Tran

Erstkommunionkinder entdecken St. Vitus

Inzwischen gehört es zum Vorbereitungsprogramm der Erstkommunionkinder, zu einer Kirchen- und Orgelführung nach St. Vitus zu kommen. Schnell stellen die Kinder fest, dass diese Kirche so ganz anders ist als die St. Magnuskirche.

Die Figurengruppen am Altar, die Deckengemälde, die Kreuzwegstationen – all das erzählt anschaulich von der Buntheit unseres Glaubens. Manche Kinder kommen aus dem Fragen und Staunen gar nicht mehr heraus. Und wenn dann noch die kleine aber feine Orgel mit ihrem fast 200 Jahre alten Gehäuse erklingt, dann hat es sich mehr wie gelohnt, sich Zeit für einen Besuch in St. Vitus genommen zu haben.

M. Bauer

Gesund werden - gesund bleiben.

Sternsingeraktion 2022 in St. Magnus

 

Gerne wären unsere Sternsinger dieses Jahr wieder von Tür zu Tür gegangen, um Ihnen den Segen zu bringen. Aber auch dieses Jahr konnten wir leider das Sternsingen nicht wie sonst durchführen. Segen bringen, aber sicher - und so waren zwischen Weihnachten und Silvester mehrere Kinder von St. Magnus unterwegs und haben Segensflyer in die Briefkästen verteilt. Um diesen auch über Ihre Türen schreiben zu können, lagen wieder unsere Segenstüten mit Kreide oder Aufkleber bereit. Es freut uns, dass hier viele sich den Segen mitgenommen haben.

Zusätzlich haben unsere Sternsinger in unterschiedlichen kleinen Gruppen den Segen auch in den Gottesdiensten Ihnen gebracht. Neu in diesem Jahr war auch unsere „Sternsingerzeit" als offene Begegnung in der Kirche. Hier konnten wir Ihnen die diesjährige Aktion etwas ausführlicher vorstellen und bekannte und auch neue Lieder der Sternsinger singen. Hier freuten sich die Kinder auch über kleine Süßigkeitengeschenke, die sie sonst an den Türen erhalten.

Herzlichen Dank für die lieben Rückmeldungen, die wir erhalten haben und ein großes Vergelt’s Gott für Ihre Spenden und die Unterstützung der Sternsingeraktion in diesem Jahr. 

Wir denken, all unsere Angebote wurden freudig angenommen. Nun hoffen wir alle, dass die Kinder nächstes Jahr wieder in gewohnter Weise den Sternsingersegen in die Häuser bringen können und wünschen Ihnen für 2022 viel Gesundheit und Gottes Segen.

 

Ihr Sternsinger-Team von St. Magnus

 

Berichte - 2021

Holder Knabe im lockigen Haar…

Wer darf so nahe ran an das Christkind?

 

Beim Gottesdienst in St. Magnus auf jeden Fall die

Ministranten/innen und der Pfarrer mit Lektor/in und Kommunionhelfer/in, der Mesner/in und wer sich nach dem Gottesdienst sonst noch so traut.

Der Kosename von „unserem Christkind“ in St. Magnus stammt vom verstorbenen Mesner Philipp Neher  von St. Vitus, der das Christkind immer „gehütet“ hat wie seinen Augapfel, weil es ja aus dieser Kirche stammt: „Schatzele“ hat er immer gesagt. 

 

Das finde ich ganz herzlich und schwäbisch vertraut:  Jesus ist uns  wertvoll, er ist unser Schatz, klar noch klein, deshalb Schatzele. Da geht einem das Herz auf, wenn man einem kleinen Kind gegenübersteht. Das Leben an sich schaut einen an. Alles andere fällt ab. Der Augenblick dieser Begegnung zählt allein. Himmlisch.

 

Es gibt da eine Spannung zum bürgerlichen Weihnachtsfest: Da ist die Hoffnung auf Frieden und Harmonie, da sind Lichterglanz und strahlende Kinderaugen, Wärme, Geborgenheit, ein holder Knabe im lockigen Haar.

 

Die biblische Geschichte verstört da: Da ist die ungeklärt entstandene Schwangerschaft, die Geburt im Provisorium, bezeugt von nach Schaf stinkenden Außenseitern. Das Gotteskind ist ausgeliefert den Verhältnissen, ein verletzliches Kind.

Doch mit ihm hat das Reich Gottes begonnen. Jesus, der Retter ist da! Mit dieser frohen Botschaft können wir viel im Leben aushalten, haben wir die Hoffnung weiter zu machen. Er lässt uns ganz nah an sich heran.

 

Ich wünschen Ihnen allen ein hoffnungsvolles Weihnachtsfest im Familienkreis und im guten Kontakt zu Verwandten und Freunden und ein gutes und gesegnetes neues Jahr! Uns ist der Retter zugesagt, er ist ganz nah für uns da, diese große Freude dürfen wir miteinander teilen und feiern!

 

Ihr Pfarrer Michael Benner

Seelsorgeneinheit FN-West

25 Jahre - Lebendige Krippe in Friedrichshafen

 

In der Stadt steht die große Krippe unserer Krippenbauer und feiert einsam das 25- jährige Jubiläum. Wir denken dankbar an alle, die sich jahrelang mit Herzblut für diese Botschaft der Krippe eingesetzt haben.
Ich empfehle ihnen ganz herzlich den Jubiläumsartikel in der Schwäbischen Zeitung, der hier verlinkt ist. Damit ehren wir in Dankbarkeit alle Krippenbauer/innen, die aus St. Magnus Fischbach diese Botschaft über diese lange Zeit in die Stadt hineingetragen haben.Vergelt`s Gott dafür!
 
Pfr. Michael Benner
 

 

Link zum Bericht vom 03.12.21 in der Schwäbischen zeitung Friedrichshafen:

https://www.schwaebische.de/landkreis/bodenseekreis/friedrichshafen_artikel,-25-jahre-lebendige-krippe-in-friedrichshafen-_arid,11443702.html

Scheckübergabe (Artikel Schwäbische Zeitung)

Dass ein Großteil des diesjährigen Erlöses an die Stiftung Valentina gehen soll, darüber war sich das Adventsbastelteam von St. Magnus schnell einig. Kurt und Renate Peter freuen sich jetzt über die tolle Summe von 2500 Euro, die ihnen (hier symbolisch) von Reinhild Stenzel (Zweite von rechts) und Gerda Weyermann (rechts) überreicht wurden. Sie können so weiteren schwerstkranken Kindern eine ambulante Palliativversorgung und eine letzte gemeinsame Zeit zu Hause mit ihrer Familie ermöglichen.

 

Nähere Informationen zur Stiftung unter:

 www.stiftung-valentina.de.

 

Link zum Artikel in der Schäbischen Zeitung.

 

 

Adventsmarkt - ein toller Erfolg trotz Corona!
Zwischen Hoffen und Bangen haben wir dieses Jahr die Vorbereitungen für den Adventsmarkt begonnen. Viele bastelfreudige und kreative Helfer haben wunderschöne Kränze, leckeres Gebäck, Marmeladen und Strickwaren hergestellt. Diesmal haben wir coronabedingt alles schön in der Kirche dekoriert und waren trotz 2G Regel sehr erfolgreich.


So können wir je 2500 € der Pfarrgemeinde und der Stiftung Valentina spenden.
Vielen Dank allen Helfern und auch denen, die uns mit gutem Essen immer wieder versorgt haben. Ein großes Lob geht besonders an Wilson Hermez, der uns immer tatkräftig und gutgelaunt unterstützt hat. Wir hatten eine gute Zeit miteinander und freuen uns schon aufs nächste Jahr.


Gerda Weyermann und Reinhild Stenzel

Erstkommunionvorbereitung 2022 gestartet

Nach einem Elternabend im November und einem ersten Teamtreffen der neuen Gruppenverantwortlichen haben sich inzwischen alle 6 Kindergruppen getroffen, um mit der Erstkommunionvorbereitung zu beginnen. Viele davon im Magnussaal.

45 Kinder sind in St. Magnus und St. Peter und Paul angemeldet – ein starker Jahrgang! Am 11. Dezember waren alle Kinder mit ihren Familien zum Startgottesdienst nach St. Magnus eingeladen und eine Mutter schrieb danach: „Der Gottesdienst heute war wirklich sehr schön und rundum stimmig“. Was für ein schönes Lob. So kann sich das Motto „Bei Jesus bist du groß!“ mit Leben füllen und im neuen Jahr vertieft werden. Begleiten wir unsere Erstkommunionfamilien mit unserem Gebet und lassen wir sie unsere Glaubenszuversicht spüren.

M. Bauer

Firmung am 21. November 2021 in St. Magnus

Am Christkönigsonntag fand die Firmung der 17 Firmbewerber/innen in St. Magnus statt. Die Jugendlichen wurden von Prälat Rudolf Hagmann in einem feierlichen Gottesdienst gefirmt. Er nahm sich viel Zeit für die persönliche Begegnung mit den Jugendlichen, was diese sehr berührte.

 

In seiner Predigt erzählte er davon, in nächster Nähe den spanischen König Philipe in der Kathedrale von Santiago de Compostela erlebt zu haben. Neben dem ganzen königlichen Aufmarsch auf dem großen Platz vor der Kathedrale, war das Fürbittgebet des Königs aber viel eindrucksvoller: Auf die Fürsprache des  Apostels Jakobus bat er um Frieden in der Welt und um Frieden für das spanische Volk. Ein König, der sich unter den Schutz Gottes stellt und für die Menschen betet.

 

Die Jugendlichen wurden mit Chrisam gesalbt, so wie Könige gesalbt werden. Sie folgen damit Christus nach in Wort und Tat, Christus bedeutet: der Gesalbte. Jedem gefirmten Christen wird von Gott der Friede geschenkt, damit er im Leben geteilt wird. Jeder ist dazu befähigt und hat den Auftrag dazu. Ganz praktische Impulse bekamen die Jugendlichen, wie sie für den Frieden in ihrem Leben einstehen können und ihn mit Gottes Hilfe leben können.

 

Vielen Dank an Pastoralreferent Philip Heger und an sein Kernteam für die ansprechende Vorbereitung der Jugendlichen und die gute Begleitung auf diesem Weg. Herzlichen Dank an die Gesprächspartner bei den Versöhnungsgesprächen.

 

Und ein ganz großer Dank gilt der Ansprechpartnerin unserer SE Marion Keller und ihrem Team vor Ort in der SE für die begleitenden Dienste beim Workshoptag, bei den Beichtgesprächen und bei den Projekten.

 

Die musikalische Gestaltung wurde von der Band mit Sarah und Ramona Rizzo, Stefan Schabert und  Elias Meier zusammen mit Organist Maurice Messmer sehr beeindruckend und angemessen für die Jugendlichen umgesetzt.

 

Vergelt`s Gott dafür!

Pfr. Michael Benner

Neue Kommunionhelfer*innen

In unserer Seelsorgeeinheit haben 6 Personen den Kommunionhelferkurs absolviert und sind seit 27. September von unserem Bischof beauftragt worden. Sie haben nach und nach ihren Dienst in unseren Gemeinden aufgenommen.

  • In St. Magnus Fischbach sind das Frau Margot Baumann, Frau Brigitte Schmid, Herr Dr. Christian Stenzel und Herr Klaus Weyermann.
  • In St. Peter und Paul Schnetzenhausen sind es Frau Brigitte Renz und Frau Raphaela Walter.

Wir danken ihnen von Herzen für ihr Engagement und

wünschen ihnen viel Freude an ihrem Dienst.

Pfarrer Michael Benner

Unterwegs an St. Martin

 

Viel Spaß hatten wir alle bei unserem Stationen-Weg am See. Und richtig geleuchtet hat es, weil dort so viele Familien mit ihren Laternen auf den Spuren von St. Martin unterwegs waren.

 

Wie das damals wohl war, als St. Martin unterwegs war? Was machen wir heute, damit uns nicht kalt wird? Woran erkennen wir, wenn jemand friert? Was könnten wir denn heute teilen?

 

An jeder Station gab es eine Aufgabe auf der liebevoll gestalteten Laufkarte zu erfüllen. Geteilt wurde aber auch mit anderen Kindern:

Vielen Dank für die Spenden von insgesamt € 110,93 zugunsten des Kinderheims Arusha in Tansania.

 

Am Ende des Wegs gab es noch einen fröhlichen Abschluss am Fildenplatz: Nach der Stärkung mit einer leckeren Martinsbrezel wurden dort noch ganz viele Martinslieder mit Pfarrer Benner gesungen.

 

Schön,dass so viele gekommen sind!!

Kindergarten- und Familienausschuss

Aktion „Wegeteilen“

zum Katholikentag 2022

 

Man könnte meinen, der Zeppelin stehe Pate bei der „Aktion Wegeteilen“ zum Katholikentag in Stuttgart bei der Gruppe Adventsbasteln der Kirchengemeinde St. Magnus in Friedrichshafen-Fischbach. Immerhin verkürzt der Zeppelin die Zug-Kilometer nach Stuttgart in der direkten Vogelfluglinie auf die Hälfte.

 

In St. Magnus werden in der Zeit bis zum 1. Adventssonntag viele Wege zurückgelegt, um in wochenlanger Arbeit Adventsgestecke, stimmungsvolle Dekorationen und Tüten mit leckeren Plätzchen für den Adventsmarkt herzustellen. Rund 25 Frauen treffen sich seit Jahren zu diesem Adventsbasteln und können am Ende auf einen stolzen Spendenerlös schauen. Mehrere Tausend Euro werden so Jahr für Jahr sozialen Zwecken zugeführt.

 

In diesem Jahr kommt der Erlös vor allem der Stiftung Valentina zu Gute, die schwerstkranke Kinder mit ihren Familien unterstützt. Mit dieser Hilfe wird „kleinen Helden“ Kraft und Mut geschenkt. Ja, und wenn in diesem Jahr auch die Aktion #wegeteilen unterstützt werden kann, dann rückt Stuttgart auf einmal ganz nahe, obwohl es auch mit dem Zeppelin noch 124 km sind.

 

Meinrad Bauer

Erstkommunionfeiern 2021

 

Es war ein langer Vorbereitungsweg der 38 Kinder aus unserer SE zu den insgesamt vier Erstkommuniongottesdiensten, die wir jetzt im Juli und Oktober miteinander feiern durften. Seit über 10 Jahren hatten wir nicht mehr einen so starken Jahrgang. Und 7 weitere Kinder werden mit ihren Familien das Fest noch im nächsten Jahr nachfeiern. „Es war ein richtig toller Gottesdienst!“ meinte ein Erstkommunionkind nach einer der Feiern und fügte hinzu „früher fand ich Gottesdienste eher langweilig, aber jetzt macht mir das total Freude!“. Ja, so soll es natürlich sein und wenn sich Kinder nach dem Fest zum Ministrantendienst entscheiden, dann erfüllt uns das alle mit großer Freude. Herzlichen Dank all den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die zum Gelingen der Vorbereitungszeit und der Festgottesdienste beigetragen haben.

 

Meinrad Bauer   

Organist Bernd Scheffer

beendet seine 25jährige Organistentätigkeit in St. Magnus

 

Wie kam es dazu?

Als guter Pianist und Trompeter vom Musikverein mit absolutem Gehör ausgestattet, war er 1994/95 immer beim Bläserquartett der Musikkapelle dabei, die Rorate in St. Vitus musikalisch mit zu gestalten. Für die Kirchenlieder setzte er sich kurzerhand an die Orgel und begleitete damals noch ohne Pedal die Choräle zum Gesang. Den Musikern war es dann zu früh am Morgen und so übernahm er mit seiner Tochter mit Orgel und Querflöte die musikalische Gestaltung. Irgendwann dachte er bei sich: „Das sollte ich mal richtig lernen und nahm Unterricht bei den Organisten Jansen und Lichtscheidel.“

Dann wurde 1997 dringend ein neuer Chorleiter für St. Magnus gesucht und er übernahm diese Aufgabe. 10 Jahre lang konnte er immer an Weihnachten und Ostern eine Orchestermesse mit dem Chor aufführen und gab nach dieser sehr erfolgreichen Zeit seine Aufgabe wieder ab.

 

Den Orgeldienst machte er bis zum 3. Oktober 2021 sehr zuverlässig und liturgisch versiert weiter, Gott sei Dank.

Viele Jahre lang pflegte er die gute Gemeinschaft unter den Organisten, die in St. Magnus Dienst machen. Diese Aufgabe hat Thomas Mohr nach seinem Vorbild übernommen.

Seit dem letzten Jahr (2020) ist auf seine Initiative hin auch der Orgelförderverein St. Magnus e. V. entstanden, in dem er sich als Kassier und Orgelfachmann sehr engagiert.

 

Er war auch jetzt in der Pandemie bereit, die Sängerinnen und Sänger gut einzuführen und sie einfühlsam zu begleiten. Sehr angenehm gestaltete er die gemeinsamen Proben, bei denen man immer wieder etwas Wissenswertes über die Musik mitnehmen konnte.

 

Wir sind sehr dankbar für seinen langjährigen und begeisterten Dienst für die Kirchenmusik in St. Magnus und für sein Engagement für die jüngeren und ganz jungen Organisten, die für die Zukunft bereitstehen.

 

Vergelt's Gott.

Pfarrer Michael Benner

Erntehelfer in Fischbach & Spaltenstein

 

Es ist eine durchwachsene Bilanz bei den Obstbauern in diesem Jahr. Frost- und Hagelschäden haben der Ernte z.T. schwer zugesetzt. Und noch immer verlangt der Handel makelloses Obst. Und doch ist auch große Dankbarkeit zu spüren, dass die Obsternte wieder relativ „normal“ stattfinden kann.

Über 100 Erntehelfer aus Polen, Rumänien und der Ukraine sind auf unseren Obsthöfen über Wochen im Einsatz. So war die kleine süße Aufmerksamkeit, die der Sozialausschuss in diesem Jahr wieder für die Erntehelfer gepackt hat, gleich mit einem 4-sprachigen Gruß der Kirchengemeinde St. Magnus versehen.

So dürfen wir dankbar sein für die Ernte, aber auch dankbar sein den Obstbauern mit all den vielen Erntehelfern aus Osteuropa, die die Ernte bei uns Jahr für Jahr einbringen.

 

Meinrad Bauer

Kreuzweihe bei Familie Dezelak

 

Vor ein paar Jahren haben wir das Grundstück übernommen, da kam uns der Gedanke, an dieser Stelle ein Wegkreuz zu errichten.

Als wir den Stein auf dem Grundstück freigelegt hatten, war uns klar, daß dies der richtige Stein ist für ein Wegkreuz.

Ein bekannter Kunstschmied "Mecki", ein Freund meines Vaters, aus Trochtelfingen hat uns das Kreuz geschmiedet.

 

Es wurde am 14. Spetember 2021 feierlich von unserem Pfarrer Michael Benner eingeweiht.

Einige Gemeindemitglieder saßen noch in fröhlicher Runde zusammen.

 

Gertrud und Walter Dezelak

Neuer FSJ Pastoral Elias Meier

 

Hallo! Ich bin Elias, 19 Jahre alt und komme aus Singen am Hohentwiel. Da ich seit vielen Jahren in meiner Seelsorgeeinheit tätig bin, wollte ich dieser Tätigkeit auch nach meinem Abitur weiter nachkommen und daher habe ich mich für ein FSJ hier in der SE FN-West entschieden.

 

Ich freue mich schon auf den regen Austausch mit den vielen Menschen die ich hier kennenlernen werde und bin gespannt auf das kommende Jahr!

Elias Meier

 

Ökumenischer Gottesdienst am Fildenplatz, 12. September 2021

 

Am Sonntag am Ende der Ferien feierten die Gemeinden der Seelsorgeeinheit FN West St. Magnus Fischbach und St. Peter und Paul Schnetzenhausen zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Manzell den ökumenischen Gottesdienst im Freien am Fildenplatz. Aus Schnetzenhausen war der neue Aussenaltar mit Ambo aufgebaut, der vom dortigen Mesnerteam Otto und Wolfgang Beck zusammen mit Josef Angele nach dem Vorbild von der Insel Reichenau geschaffen wurde.

 

Pfarrerin Gertrud Hornung und Pfarrer Michael Benner beteten für alle um einen guten Start nach den Ferien und 5 junge Erwachsene boten eine Kinderkirche direkt am See mit Gedanken zum Sturm auf dem See an.

Der evangelische Posaunenchor unter Leitung von Herrn Klann, unterstützt durch den Gesang von Frau Klann, gestaltete den Gottesdienst beeindruckend.

 

Der neue FSJ der SE FN West Elias Meier hat sich noch allen vorgestellt und wurde herzlich willkommen geheißen.

 

Herzlichen Dank an alle Ordner/innen, Helfer/innen, Ministrant/innen, Lektoren/in und Mesner/innen.

 

Pfarrer Michael Benner

Motorradsegnung vor St. Vitus, 12. September 2021

 

Die Motoradfahrer/innen baten um Segnung für sich und ihre Maschinen. So waren sie um 12.00 Uhr vor St. Vitus versammelt und Pfarrer Benner segnete sie nach einer kleinen Wortgottesfeier, die von einem Lektor liturgisch und von einem Gitarristen der Motorradfahrer und dem FSJ Elias Meier musikalisch mitgestaltet wurde.

So klang die Feier aus mit dem Lied: „Möge die Straße uns zusammen führen“.

Im Anschluss machten sich die Motorradfahrer/innen zu einer gemeinsamen Ausfahrt auf den Weg, allzeit gute Fahrt!

 

 Pfarrer Michael Benner

Kräuterstraußbinden zu Maria Himmelfahrt 2021

 

Traditionell fand wieder das Kräuterstraußbinden im Hof von Fam. Scheffer statt. Viele Sträuße wurden gefertigt und in den feierlichen Gottesdiensten gesegnet und anschließend gegen eine Spende an die Mitfeiernden abgegeben.

Somit konnten 951,20 Euro an St. Magnus als Beitrag zur Dachsanierung übergeben werden. Herzlichen Dank an alle die mitgewirkt und zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.

Hauptversammlung des St. Magnuser Kirchenchores

am 26.07.2021 - Endlich!!!

 

Nach fast 1 1/2 Jahren Gemeindesaalabstinenz Dank Corona, führten wir am 26.07. 2021 die längst schon überfällige Hauptversammlung des St. Magnuser Kirchenchores durch.

Auch wenn wir coronabedingt in Abständen uns im Gemeindesaal verteilen mussten, war die Freude riesig über das Wiedersehen aller Sängerinnen und Sänger.

Vorständin Christine Möllers eröffnete nun die Versammlung mit einer herzlichen, aber auch wehmütigen Begrüßung, denn schließlich ist man auch jetzt noch von einem normalen Chorbetrieb weit entfernt.

Da tat es gut, als nun Präses Pfarrer Michael Benner einen mutmachenden Impuls in die Runde schickte, den er vom Kirchenschiff der Landesgartenschau in Überlingen mitbrachte, mit dem Titel: Liebe – Glaube – See -

Danach kamen nun die Berichte von Kassiererin Ulla Güllmann und von Schriftführerin Helga Schenk.

Unsere Chorleiterin Alimat Rettig sprach uns aus dem Herzen als sie sagte , dass auch sie sich nichts mehr wünscht, als ein ganz normales Chorleben mit uns allen zu haben, in dem es keine Einschränkungen mehr gibt und wir wieder in einer fröhlichen Gemeinschaft proben und singen werden.

 

Nach fast 20 Jahren als Vorständin des Kirchenchores St. Magnus legte Christine Möllers nun ihr Amt in jüngere Hände. Als Nachfolger wurden einstimmig gewählt Volker Saat als 1. Vorstand und Claudia Hornikel als Stellvertreterin.

Mit vielen guten Wünschen, herzlichen Dankesworte und liebevoll ausgesuchten Geschenken an die scheidende Vorständin und an die zukünftigen Vorstände endete die Hauptversammlung.

Zum Schluß bekamen aber alle Sänger/innen noch ein creativ dekoriertes Sekt- bzw. Bierfläschle von Claudia in die Hände gedrückt und so wurde der Abend auf dem Kirchplatz noch mit einem fröhlichen Umtrunk beendet.

 

Für den Kirchenchor

Christine Möllers

Erstkommunion 2021

 

Am 3./4. Juli durften 19 Kinder aus St. Magnus und St. Peter und Paul das Fest ihrer Erstkommunion feiern. Unter dem Motto „Vertrau mir, ich bin da!“ feierten sie einen berührenden Gottesdienst mit ihren Familien und den z.T. von weither angereisten Gästen. Begleitet von vielen Musikerinnen und Musikern, Sängerinnen und Sängern konnte auch „mit Maske“ in der Gemeinde gesungen werden. Auch die Musikkapelle  Schnetzenhausen hatte ihren Auftritt. Vielen Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben, dass die Familien ein so schönes Fest konnten. Am 9./10. Oktober werden noch zwei weitere Gruppen mit insgesamt 21 Kindern das Fest nachfeiern.

 

Meinrad Bauer

Gemeinsam unterwegs für ein besseres Klima
 
Gut gestärkt durch die Fahrrad(fahrerInnen)-Segnung nach dem Gottesdienst, machte sich - im Rahmen der Stadtradeln-Aktion -  eine 13 köpfige Radlergruppe auf zum fröhlichen Kilometer-Sammeln .
An die geltenden Coronaregeln hielten sich alle gern - es war einfach schön, dass man endlich wieder gemeinsam unterwegs sein konnte.
Sehr gut geführt von Klaus Weyermann, der am Vortag extra noch eine Probe-Tour gemacht hatte, erreichten alle gemeinsam den ersten Haltepunkt bei der Kapelle in Frenkenbach. Hier wurde das mitgebrachte Picknick verzehrt und besonders natürlich auch die verschiedenen Gespräche genossen.
Anschließend ging es weiter Richtung Strandbad in Hagnau: Hier konnte jeder für sich selbst entscheiden, ob noch gebadet, ein Eis gegessen oder doch lieber direkt der Heimweg angetreten wurde. Die in Hagnau verbleibende Gruppe freute sich ganz am Ende noch über das unerwartete Treffen mit einer verspäteten Mit-Radlerin und machte sich dann zusammen - noch rechtzeitig vor dem drohenden Gewitter - sicher auf den Weg nach Hause. 
 
Ein rundum schöner Tag - mit dem super Ergebnis von  ca 300 geradelten km und damit einer CO2 Einsparung von über 40kg fürs Team "Kirche on Bike". 
 
Marion Keller  
Portraitierung der Orgel von St. Magnus
Der deutsche Musikrat hat im Jahr 2021 die Orgel als Instrument des Jahres ausgewählt. Schon seit 2014 sind Orgelbau und Orgelmusik immaterielles Kulturerbe der UNESCO.
Zu diesem Anlass hat die Diözese Rottenburg Stuttgart eine Aktion zur Portraitierung aller Orgeln der Diözese ins Leben gerufen.
Unter dem folgenden Link können Sie alle bisher portraitierten Orgeln, unter anderem auch aus unserer Seelsorgeeinheit ansehen uns auch anhören.
 

Fronleichnam 2021

 

Ein Pilger namens Christoph verdeutlicht uns an Fronleichnam, was wir sein können, wenn wir Jesus im Herzen tragen: Wir sind wie eine lebendigen Monstranz, die Christus den Menschen zeigt, wir sind Menschen, die Jesus in sich tragen und seine Liebe durch unser Leben und unsere Worte und Taten ausstrahlen und wirken lassen.

 

An Fronleichnam wird beim Gang durch die Straßen einmal im Jahr feierlich gezeigt, dass Gott durch uns Menschen, die wir an ihn glauben, an uns Menschen wirksam ist, jeden Tag. Besonders der Blumenteppich, der von Christine Möllers entworfen wurde und von Angela Scheffer und ihrem Blumenteam großartig umgesetzt wurde, verdeutlicht, dass wir in dunklen und verwirrenden Zeiten immer auf die zuneigende Liebe Gottes zählen dürfen. Das konnten wir am Fronleichnamstag in großer Gemeinschaft mit den Gläubigen der Seelsorgeeinheit Friedrichshafen West auf dem Fildenplatz an der Musikmuschel miteinander feiern.

 

Pfarrer Michael Benner dankte allen beteiligten Helferinnen und Helfern, die beim Auf-und Abbau tätig waren, bei der Feier mitwirkten und besonders den Musiker/innen Sarah Rizzo, Stefan Schabert, Maurice Messmer, Marlen Brugger und Jörg Scheffer für ihre sehr schöne musikalische Gestaltung.

 

Michael Benner

"Das kennen wir doch von unserer Kommunion"

 

Jesus ist bei uns, das zeigen wir an Fronleichnam normalerweise mit unserer Prozession durch Fischbach. Weil das auch in diesem Jahr wegen Corona nicht möglich war, stand das Allerheiligste nach dem Gottesdienst noch eine Zeitlang zur Anbetung vor dem Kircheneingang - festlich geschmückt durch den Blumenteppich davor und gut sichtbar für alle, die vorbei kamen.

"Das kennen wir doch von unserer Kommunion", freuen sich zwei Jungs,  die mit dem Fahrrad vorbeikommen. Kurz darauf kommt eine junge Familie vorbei und nimmt sich Zeit zur Betrachtung.  Auch Urenkelin und Urenkel von Maria Maier sind sehr interessiert und lassen sich ganz genau erklären, warum wir etwas so Wertvolles vor unser Kirche stehen haben. "Das ist alles so schön, das Gold, das Silber und der Blumenteppich!" Die Uroma spricht noch das Vaterunser, und die Verbindung zum Brot in der Monstranz wird vom Urenkel gleich selbst hergestellt. 

- Fronleichnam als ein schöner Anlass, um ganz unkompliziert zwischen den Generationen zum Glauben ins Gespräch zu kommen!

 

Marion Keller

Pfingstmontag - Ökumenischer Gottesdienst

 

„Haben wir nicht letztlich einen Glauben? Sind wir nicht auf einen Gott getauft?“ So klang es am diesjährigen ökumenischen Pfingstmontagsgottesdienst aus dem ökumenischen Oratorium „Eins“ über den Fildenplatz in Fischbach.

Dieser stand ganz unter dem Motto des ökumenischen Kirchentags in Frankfurt: "Schaut hin!" Pfarrerin Gertrud Hornung und Pfarrer Michael Benner nahmen einiges im Leben und in den Kirchen in den Blick. Und zwar nicht nur in der je eigenen Konfession sondern auch darüber hinaus. Vor allem durch eine gute Zusammenarbeit kann vieles verändert werden. So konnte mit großem Engagement aus der evangelischen Gemeinde Manzell und den katholischen Gemeinden St. Magnus Fischbach und St. Peter und Paul Schnetzenhausen ein schöner Gottesdienst ganz unter dem Zeichen der Begegnung untereinander und dem Zusammenhalt im Heiligen Geist gefeiert werden. Eine kleine Gruppe des Posaunenchores gestaltete zusammen mit  Sängerin Elisabeth Klann den Gottesdienst musikalisch.

Blumenteppich zum Hochfest Fronleichnam

 

Die Tradition des Blumenteppichs nimmt den Bibelvers: „Bereitet den Weg des Herrn! Macht gerade seine Straßen... (Mt 3,3) auf.

 

Über den Blumenteppich schreitet der Priester während er die Monstranz trägt. Gott selbst ist in der

gewandelten Hostie gegenwärtig. So bereiten die Blumen Gott selbst den Weg.

Wann genau die Tradition der Blumenteppiche zu Fronleichnam entstand ist unklar.

Im Mittelalter wurden die Stationsaltäre von Kaufmannsgilden oder reichen Familien

gestiftet und mitunter prächtig verziert.

Der Theologe Manfred Becker Huberti vermutet daß der Brauch, Blumen auf den

Prozessionsweg zu streuen, im 15. Jahrhundert aus der aus der Mittelmeerregion nach Deutschland importiert wurde. In der Zeit des Barock wurde das Arrangieren von Blüten zu Bildern dann insbesondere von den Orden gefördert.

 

Diese wunderschöne Tradition, zum Hochfest Fronleichnam, bezaubernde

Blumenteppiche zu legen gibt es schon Jahrzehnte in unserer St. Magnusgemeinde.

Creative und fleißige Frauen – und auch Männerhände tragen zu diesem besonderen

Festtagsschmuck bei und gestalten Blumenbilder die auch aktuelle Anlässe aufgreifen und umsetzen.

Steht das Motiv fest, geht das Warten los welche Blumen mit ihren Farben und

Formen rechtzeitig blühen um dann zum Einsatz kommen zu können.

Viele Gemeindemitglieder die aus ihren Gärten Blumen spenden tragen zum

Gelingen dieses schönen Brauchtums bei.

Diese intensive Blumenarbeit, Jahr für Jahr in einer fröhlichen Gemeinschaft zu

bewältigen, gibt viel Freude und Zufriedenheit wenn das Werk dann gelungen ist.

Hoffen wir, daß für unsere Pfarrgemeinde St. Magnus, auch im nächsten Jahr wieder

ein Blumenteppich möglich sein wird, denn das ist nicht selbstverständlich. In vielen

Gemeinden gibt es diese herrliche Tradition schon nicht mehr und ist leider ganz

von der Bildfläche verschwunden.

Dabei gilt doch der Spruch für uns alle, wenn wir uns auch im nächsten Jahr wieder

an das Werk machen! „Zur Ehre Gottes und den Menschen zur Freude!“

 

Für das Blumenteppich-Team

Christine Möllers

Firmung in St. Magnus

 

Am Sonntag 16. Mai konnten wir endlich die 12 Firmbewerberinnen und Firmbewerber von 2020 in unserer Seelsorgeeinheit von Prälat Rudolf Hagmann firmen lassen.

 
Die Firmung ist eine wichtige Zusage für das Leben, besonders in der jetztigen Situation. Die jungen Menschen brauchen in ihrer Ausbildungs- und Schulzeit auch Menschen neben ihrer Familie, die sich für sie interessieren und sie ermutigen und fördern. Vor allem brauchen sie Menschen, an denen sie ablesen können, dass der Glaube ihnen ein wichtiger Begleiter ist, dass Gott sie befreit zu ihrem wahren Leben.
 
Dafür herzlichen Dank an Pastoralreferent Philip Heger, der die Firmvorbereitung der GKG FN leitet zusammen mit dem Kernteam aus den Seelsorgeeinheiten.
Für unsere SE hat das Franziska Wachter koordiniert und immer wieder auch mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen unserer SE die jungen Menschen in ihren Lebens- und Glaubensfragen, in Projekten und Workshops begleitet, vielen Dank auch an sie und ihr Team!  
 
 

Intensiv, feierlich, stärkend und berührend

– Firmgottesdienste in Friedrichshafen

 

Die Kirchen waren am jeweils nur zu einem Viertel gefüllt, jede*r der jeweils 15 Jugendlichen durfte nur seine Familie und seine*n Paten*in mitbringen. Die 7 Firmgottesdienste der Katholischen Kirchengemeinden in Friedrichshafen waren straff aber nicht weniger feierlich und intensiv gestaltet von verschiedenen Chören und Bands sowie den Firmspendern aus nah und fern, unter anderem Weihbischof Matthäus Karrer aus Rottenburg.

Insgesamt 93 Jugendliche waren seit September mit der Vorbereitung zur Firmung unterwegs und haben sich intensiv gefragt, wie dieser Glaube besser zu verstehen ist und wie er zusammengeht mit dem Leben. Sie haben sich in Projekten und Gottesdiensten auf die Suche begeben, haben Fragen gestellt und sich am Ende tatsächlich für die Firmung entschieden. Diesen Punkt machte auch Pastoralreferent Philip Heger, der den Firmweg in den 12 Gemeinden Friedrichshafens verantwortet, stark: „Glaube kann nur in Freiheit wachsen, kann nur Halt geben, wenn ich auf eigenen Beinen stehe. Ich muss und darf lernen zu fragen, sofern ich nicht gleich alles ablehne, was mit Glaube und Kirche zu tun hat. Die Firmung bestärkt die Entscheidung der Jugendlichen, durch das Gebet der Gemeinden und Familien, durch einfache aber tief berührende Gesten, die Hand auf dem Rücken und auf dem Kopf das duftende Öl zu spüren. Sie ist in diesem Sinn nicht das Ende eines Weges der Vorbereitung, sondern der Anfang.“

So waren es, wenngleich unter Einschränkungen, für die Jugendlichen und deren Familien dennoch intensive, stärkende und berührende Gottesdienste.

In Fischbach und St. Petrus Canisius am 16.05. mit Prälat Rudolf Hagmann und Dekan Bernd Herbinger als Firmspender, in Ailingen am 21.05. und Zum Guten Hirten am 22.05. spendeten Pfarrer Reinhard Hangst und Weihbischof Matthäus Karrer die Firmung.

Ein Dank sei an dieser Stelle auch allen Beteiligten gesagt, die bei den Veranstaltungen, Projekten und Gottesdiensten mitgeholfen haben und so den Jugendlichen auch ein Zeugnis ihres Glaubens gegeben haben.

Der nächste Firmweg beginnend ab September steht bereits in den Startlöchern, wer die Anmeldung dazu bislang versäumt hat, möge sich bei Pastoralreferent Philip Heger (philip.heger@drs.de) melden.

 

Philip Heger 

Riedern im Mai 2021

 

Familie Benz hat alles für den Mai vorbereitet!

Leider konnte die Maiandacht bei der Kapelle in Riedern nur über Telefonkonferenz stattfinden. 40 Gläubige haben mitgebetet. Veronika und Viktoria Schlichte haben zusammen mit Maurice Messmer musiziert.

 

Maria freut sich den ganzen Mai über zusammen mit dem Jesuskind sehr auf einzelne Besuche in der frisch renovierten Kapelle!

 

Herzlichen Dank an Familie Benz

für die liebevolle Renovation der Kapelle!

Maria sagt uns:

Hereinspaziert! Schön, dass du uns besuchst!

 

Hier geht es zum Impuls

Handpalmenverkauf

 

Wie haben sich alle GD-Besucher gefreut in diesem Jahr wieder einen geweihten Handpalmen mit nach Hause nehmen zu können. Musste doch im letzten Jahr darauf verzichtet werden.

Der erzielte Erlös aus dem diesjährigen Verkauf kommt dem Orgel-Förderverein St. Magnus Friedrichshafen-Fischbach e.V. zu Gute.

 

Ganz filigran und mit viel Liebe zum Detail wurden die Eier dafür gestaltet. Zunächst  wird Wachs mit haudünnen Pinseln oder einer Stecknadel auf die Eier aufgetragen und anschließend in mehrfach in Batikbäder eingetaucht, das braucht viel Zeit und Geduld. Mittlerweile gibt es auch Plastikeier, so haben die Kinder länger Freude dran. Dafür wird das Plastikei erstmal abgeschliffen, dann in einer Farbbad getaucht und anschließend wird heißes, weißes Wachs mit einer Stecknadel aufgetragen.

Irma Benz, Elfriede Obert und Angela Scheffer erstellen die Kunstwerke jedes Jahr auf’s Neue für unsere Gemeinde und das schon seit vielen, vielen Jahren.

 

Herzlichsten Dank für dieses kreative Wirken und das Bewahren

dieser österlichen Tradition!

 

Andrea Wachter

 

Mini-Treff Palmbasteln
 
Zum Ferienstart haben sich die Minis noch einmal zu einem Mini-Treff über Skype getroffen und so  gemeinsam den Beginn der Osterferien "gefeiert".
Dieses Mal hat uns Leonie Frosdorfer, die bis August als Gemeindeassistentin bei uns arbeitet, besucht, so dass wir mit einer kurze Vorstellungsrunde begonnen haben.
 
Wie immer hat es sich dann jede/r zu Hause gemütlich eingerichtet, während Fabian zum Start eine kleine Geschichte vorgelesen hat. Weil es der Freitag vor Palmsonntag war, ging es darin um den Einzug von Jesus in Jerusalem.
Passend dazu haben im Anschluss alle zusammen mit dem Material aus den Mini-Starter-Kits tolle, bunte Osterpalmen gebastelt. Es war ganz schön viel zu tun, so dass kaum Zeit für den üblichen GIF-Austausch im Chat blieb... ;-)
Dann wurde gespielt: Die Wahl der Minis fiel dieses Mal auf "Code Names", bei dem 2 Teams möglichst schnell die ihnen zugeordneten Karten erraten müssen, die ihnen von ihren Geheimdienst-Chefs beschrieben werden.
 
Schön, dass wieder einige Minis dabei waren!
Wir freuen uns aufs nächste Mal - die Planungen laufen schon...!! 
 
Marion Keller 

Palmsonntag 2021 – Palmen basteln von Zuhause aus?

 

Eigentlich basteln wir jedes Jahr vor dem Palmsonntag mit den Erstkommunionkindern die schönen Palmen im Franziskussaal. Dieses Mal lief die Vorbereitung für den Palmsonntag aufgrund der aktuellen Lage leider etwas anders ab, aber wir haben versucht das Beste daraus zu machen.

 

Wir wurden tatsächlich einmal in eine ganz andere Richtung kreativ: in die Digitalisierung der Kirche. Wir erhielten tatkräftige Unterstützung von Frau Scheffer, die auch die Jahre davor immer fleißig mit den Kindern bastelte. Frau Scheffer hatte sich bereit erklärt, sich beim Palmen basteln filmen zu lassen.

Anschließend wurde das Video auf YouTube hochgeladen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZdXyh0HdLHA&t=18s

 

Palmbastelaktion

 

Wie ihr euch erinnert, habt ihr zusammen mit euren Eltern die Palmen gebastelt und am Palmsonntag in den Gottesdienst mitgebracht. Eure Palmen wurde von Pfarrer Benner gesegnet und ich habt auch noch Palmbrezel geschenkt bekommen.

 

Einige von euch haben sich auch mit ihren Palmen fotografieren lassen.

Die Ergebnisse könnt ihr hier sehen, vielen Dank dafür!!!

 

Filmprojekt: Das Neue Evangelium

Online-Filmnachgespräch -

 

Kinofilme haben es leider nicht leicht in diesen Zeiten der Pandemie. Umso erfreulicher, wenn besondere Filme auch „digital“ den Weg zu ihrem Publikum finden. Der Film „Das Neue Evangelium“ erzählt die berührende Geschichte der Entstehung eines Passionsspiels in Süditalien im Kontext der Situation der entrechteten Flüchtlinge, die unter schwierigsten Bedingungen in Tomatenplantagen arbeiten. Beim Online-Filmnachgespräch wurde deutlich, dass die Botschaft angekommen ist: Das Evangelium muss immer wieder neu in unsere Zeit übersetzt werden und den Blick schärfen für die sozialen Ungerechtigkeiten unserer Zeit. Die biblische Botschaft ist universell und kann – wie im Film gezeigt – auch von muslimischen Laiendarstellern überzeugend dargestellt werden.

 

 

Meinrad Bauer

Terminverschiebung Erstkommunionfeiern

Aufgrund der weiterhin unsicheren Pandemielage sind die Termine für unsere Erstkommunionfeiern auf die beiden Wochenenden am 12.-13. Juni & 3.-4. Juli verschoben worden.

 

Wir hoffen, dass die Kinder bis dahin noch viele schöne Momente der Vorbereitung erleben werden – begleiten wir sie weiterhin mit unserem Gebet!

 

Meinrad Bauer

Das neue Evangelium -

Ein Filmprojekt zur Fastenzeit
Was würde Jesus im 21. Jahrhundert predigen? Wer wären seine Jünger? Regisseur Milo Rau (DAS KONGO TRIBUNAL) kehrt in der süditalienischen Stadt Matera zu den Ursprüngen des Evangeliums zurück und inszeniert es als Passionsspiel einer Gesellschaft, die geprägt ist von Unrecht und Ungleichheit. .... witerlesenGemeinsam mit dem Politaktivisten Yvan Sagnet, der Jesus verkörpert, erschafft Rau eine zutiefst biblische Geschichte.

 

Nach Jesus‘ Vorbild kehrt Yvan als „Menschenfischer“ in das größte der Flüchtlingslager bei Matera zurück. Unter den dort Gestrandeten, findet er seine „Jünger“. Verzweifelte, die über das Mittelmeer nach Europa gekommen sind, um auf den Tomatenfeldern Süditaliens versklavt zu werden und dort unter unmenschlichen Bedingungen in regelrechten Ghettos hausen.


Der Pastoralausschuss der Seelsorgeeinheit FN-West bietet im Rahmen einer Fastenaktion vergünstigte Online-Tickets für diesen Film an und lädt zu einer anschließenden Online-Filmbesprechung ein.

 

Weitere Informationen finden Sie im Flyer, der in den Kirchen ausliegt oder hier zum Download bereit steht.

Flyer- Kino mal anders
Kino mal anders-PA-se-fn-west_Flyer.pdf
PDF-Dokument [5.2 MB]
Fasnetspredigt 2021 Michael Benner
Fasnetspredigt_2021_MB.pdf
PDF-Dokument [1.6 MB]

Berichte - 2020

Krippenspiel 2020 unter freiem Himmel
 
Stürmisch war's als es am 24.12. nachmittags mit dem Aufbau fürs Krippenspiel losging. Schnell war klar, dass auf den geplanten, zusätzlichen Pavillon verzichtet werden muss. Spontan und flexibel wie schon die gesamte Vorbereitung lief dann der technische Aufbau einfach in der Musikmuschel, während das Team um Carmen und Thomas Mohr bereits die Plätze fürs Krippenspiel kennzeichnete.
Und schon kamen die ersten Besucher, die von unseren OrdnerInnen zu bunt gesprayten "Familien-Stehplatz- Linien" geführt wurden und noch bei den letzten Sprechproben zuschauen konnten. 
Sie alle waren Teil eines sehr berührendes Sprech- und Singspiel des Corona-bedingt kleinen "Ensembles". - Kaum zu glauben, dass es für das liebevoll aufgeführte Krippenspiel nur eine digitale Probe mit den beteiligten Kinder gegeben hatte. 
Und auch wenn es sich in den hinteren Reihen in diesem Jahr vermutlich eher um ein "Hörspiel" gehandelt hat: Die Botschaft von der Geburt Christi ist ganz sicher in allen Herzen angekommen. 
Vielen Dank an alle, die mit viel Herzblut zu dieser besonderen Krippenfeier beigetragen haben!   

Daumen hoch! -2020

 

Der Minitreff Ende November über Skype war Corona-bedingt anders als sonst, hat aber allen, die dabei waren nichtsdestotrotz sehr viel Spaß gemacht. Los ging’s um 18 Uhr mit einer Geschichte von Fabian, danach die Frage an alle: Habt ihr eure Mini-Starter-Kits bereit, können wir anfangen, die Adventskränze zu basteln? 9x „Daumen hoch“ = „ich bin bereit“, und schon wurde aus Zeitungspapier und Klebeband die Basis hergestellt. Tannengrün drum herum – jetzt wurde es schon schwieriger. „Moment, ich hole noch eine Gartenschere.“ – „Mir ist der Draht ausgegangen, aber mein Papa holt noch welchen, es kann weitergehen,“ – auch kleine Brüder, Mamas und Papas waren immer mal wieder im Bild zu sehen und haben, wenn nötig, fleißig im Hintergrund unterstützt.

 

Wer mit einem Arbeitsschritt schneller fertig war, konnte so lange etwas essen oder trinken – oder sich mit anderen zum Thema „Hintergrundbilder und Farbgestaltung in Skype“ austauschen: man lernt immer etwas dazu!

 

Als schließlich Kerzen und passender Schmuck auf dem Adventskranz waren – je nach Mini-Starter-Kit und eigenen Ergänzungen in rot oder weiß, waren nach 1,5 Stunden intensiver gemeinsamer Arbeit wunderschöne und sehr individuelle Adventskränze entstanden.

 

Wir wünschen allen Familien eine schöne Adventszeit

und freuen uns schon auf den nächsten Minitreff!

 

Marion Keller

Bericht/ Video von DRS/Markus Waggershauser

 

Vorsingen macht Spass - 2020

 

Immer mehr Gemeindemitglieder trauen sich in St. Magnus

als Kantorinnen und Kantoren beim Gottesdienst mitzumachen.

Musik ist zentral im Gottesdienst. Derzeit fällt es vielen Mitfeiernden schwer, wegen der Corona-Infektionsgefahr in den Bänken auf das Singen zu verzichten. Die Magnusgemeinde in Fischbach, ein Stadtteil von Friedrichshafen am Bodensee, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Sie motiviert ihre Gemeindemitglieder sich in kleinen Vorsängergruppen auf der Empore abzuwechseln. Inzwischen mit Erfolg.

Andrea Wachter steht vor der Orgel in der Kirche Sankt Magnus in Friedrichshafen-Fischbach. Sie hält ein Mikrofon in der Hand und singt ein Lied aus dem Gesangbuch.

Andrea Wachter ist Kirchengemeinderätin in Fischbach und singt als Kantorin im Gottesdienst

 

Pastoralteam mit gutem Beispiel voran

Während des ersten Lockdowns sandte die Pastoralband mit Gemeindepraktikantin Christina Schraff an der Querflöte, Gemeindereferent Meinrad Bauer mit der Gitarre, FSJ-lerin Johanna Baumgärtner als Violinistin und Pfarrer Michael Benner an Tasteninstrumenten über die Homepage musikalische Grüße an die Gemeindemitglieder. Als im Mai wieder Präsenzgottesdienste ohne Gemeindegesang möglich waren, fürchtete Benner, dass es für Organistinnen und Organisten eine Überbelastung ist, wenn sie neben dem Spielen in jedem Gottesdienst auch solistisch singen sollen. So rief er zum Mitsingen auf.

 

Seit Baden-Württemberg die Pandemiestufe 3 erreicht hat, ist der Gesang im Gottesdienst wieder den Kantorinnen und Kantoren vorbehalten. In Fischbach wechseln sich Zweier-, Dreier- und Vierergruppen ab.

Einzelmikrofone sorgen für gute Qualität bei der Gottesdienstübertragung via Telefonkonferenz.

Es haben sich auch kleine Ensembles zusammengefunden, die mehrstimmig singen.

Das Magnus-Chörle leitet Maurice Meßmer, mit 16 Jahren jüngster Organist in der Kirchengemeinde.

Sein nächstes Ziel ist es, mit Kindern und Erwachsenen bei der Christmette musikalisch Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

 

 

Link zum Video - Fischbach entdeckt Gesangstalente:

https://www.drs.de/ansicht/Artikel/vorsingen-macht-spass-7765.html

Gesanginitiativen in der Seelsorgeneinheit FN-West - 2020

Begonnen hat es mit der Pastoralband, die eigentlich zum erstmal am Ehrenamtsfest die Gemeinde überrascht hat.
Ganz am Anfang der Coroanzeit, hat sich die Pastoralband eine neue Aufgabe gestellt. Regelmäßig haben sie sich in der Kirche zusammengefunden um Lieder 
aus GL, Kreuzungen für die Gemeinde aufzunehmen - ein Wegbegleiter für die schwere Zeit - „Lieder als Gebet“.  Vertraute Stimmen hören und miteinander verbunden bleiben, eine tolle Sache! 
Die Liedervielfalt steht immer noch auf unserer Homepage zum Download bereit.
Bald schon gab es Telefongottesdienste, stets begleitet von unserer Pastoralband.
Und endlich war es soweit der erste Gottesdienst mit ca. 45 Gottesdienstbesucher, ergreifend und sehr berührend. Was erwartet mich beim Gottesdienstbesuch? 
Da tat es einfach besonders gut, Orgel und Gesang von der Empore zu hören und mitgetragen zu werden.

Selber gar nicht singen zu dürfen hinterlässt ein seltsames Gefühl.

Es fehlt -gemeinsam zur Ehre Gottes zu singen. 
Es ist schwer - keine Töne über die Lippen bringen zu dürfen.
Unserer Pfarrer Michael Benner zögerte nicht lange, er machte sich auf die Suche nach ersten Mutigen, die unsere Gottesdienste mit ihrer Stimme begleiteten. 
Aus einer handvoll Sängerinnen und Sängern können wir inzwischen auf vielfältigste Minichöre, Solisten, Duos, Instrumentalisten blicken. 
Und… es werden immer mehr!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen wertvollen Dienst tun - zum Lob Gottes und zur Freude aller Gottesdienstbesucher zu singen.
Eine herzliches Vergilt’s Gott an unsere Organisten, die mit Hingabe mit allen unseren Sänger/innen musizieren. 

Wir freuen uns auf diese Weise den „Gemeindegesang“ weiter zu tragen.“

Ministranten - 2020

 

Am Freitag den 16.10.2020 hatte der Minirat St. Magnus in Fischbach ein spirituelles Ministrantenangebot zum Thema „der Weg“.

Durch verschiedene Stationen wie zum Beispiel: Basteln, einen meditativen Text hören oder auch der gemeinsame Gottesdienst im Anschluss, wurden die Ministranten dazu angeregt über ihren eigenen Lebensweg nachzudenken.

Zum Ausklang des Abends gab es dann noch eine Heiße Schokolade.

 

Annalena Bartosch (FSJ Pastoral)

Erstkommunion 2020

 

Am 3./4. Oktober durften 24 Kinder aus St. Magnus in vier verschiedenen Gottesdiensten das Fest ihrer Erstkommunion feiern. Am 11. Oktober feierten 7 Kinder aus St. Peter und Paul das Fest ihrer Erstkommunion.

Viele Musikerinnen und Musiker, Sängerinnen und Sänger von „Klein“ bis „Groß“ waren beteiligt, um die Gottesdienste zu begleiten. Beim letzten Gottesdienst spielte noch die Musikkapelle Schnetzenhausen auf, um dem festlichen Charakter zusätzlich Ausdruck zu verleihen.

Vielen Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die dazu beigetragen haben, dass alle Familien ein so schönes Fest nachfeiern konnten. „Jesus erzähl uns vom Reich Gottes“ lautete das Motto der Vorbereitungszeit und vom „Reich Gottes“ ist viel sichtbar und spürbar geworden in diesen besonderen Tagen.

 

Meinrad Bauer

Erstkommunion 2020 - Pinnwand

Einschulungsfeier in St. Magnus - 2020

 

Es war ein ungewöhnliches Bild beim Blick in die Kirche von St. Magnus in der ersten Schulwoche: Ein „Herzlich willkommen“ war an mehreren Stellen zu lesen und bunte Luftballone zierten die Reihen. Die „Schule am See“, nur getrennt durch die Bundesstraße von der Magnuskirche, hatte aus Raumnot in Coronazeiten darum gebeten, ihre Einschulungsfeier in der Kirche abhalten zu dürfen. Als offene, gastgebende Gemeinde war es selbstverständlich, dieser Bitte nachzukommen. Nicht ohne die Familien und die neu eingeschulten Kinder mit einem ökumenischen Segensgebet zu entlassen. Eine bewegende Feier, wo zu spüren war: Hier begegnen sich „Himmel und Erde“.

(Meinrad Bauer) 

Ökumenischer Gottesdienst zum "Vitusfest"
diesmal am Fildenplatz gefeiert - 2020
 
Viele Gläubigen sind der ökumenischen Einladung gerne gefolgt. Die Kulisse war fantastisch, die Musik von der evangelischen Band sehr ansprechend gestaltet und die biblischen Impulse taten der Gemeinschaft der Christen gut und Manches regte auch zum Nachdenken über die menschliche und göttliche Barmherzigkeit an:
 
Auszüge aus der Predigt
vom 12./13.9.2020 Vitusfest am Fildenplatz
 

Liebe Schwestern und Brüder in ökumenischer Gemeinschaft durch Christus vereint, wir stehen kurz vor dem Start in das neue Schuljahr,... Rechenaufgabe...

Jesus Christus war für seine Zeit sehr extrem im Denken, da hat er viele seiner Zeitgenossen herausgefordert oder im ersten Moment sogar überfordert. Wo die jüdische Tradition ein dreimaliges Verzeihen im Umgang mit schuldig gewordenen Brüdern empfiehlt und Petrus das von sich aus auf sieben hochsetzt, verlangt Jesus utopische siebenundsiebzigmal!!!

Immer wenn Jesus so extrem wird, will er deutlich machen, dass unsere menschliche Logik versagt im Blick auf die göttliche Logik der Güte und liebenden Gerechtigkeit. Immer, wenn Jesus die Extreme bemüht, hilft er uns, groß zu denken von Gott. Immer wenn Jesus extrem übertreibt, macht er uns deutlich, dass wir zu mehr berufen sind als zu kleinlichem Aufrechnen und Erbsenzählen...

 

Ich möchte am Schluss noch ein Beispiel für die gelebte Barmherzigkeit Gottes nennen: Auf Initiative der evangelischen Kirche Deutschlands ist ein Rettungsschiff ins Mittelmeer geschickt worden, um die schiffbrüchigen Flüchtlinge vor dem Ertrinkungstod zu retten. Dieses Projekt wird von vielen Organisationen, darunter auch die katholische Kirche und von vielen Privatleuten ideell und finanziell unterstützt, denn es geht um das Leben vieler Menschen, die in großer Not sind. Ein weiteres starkes Beispiel der Barmherzigkeit: Es gibt eine Initiative von Bundesländern und Städten in Deutschland, die angeboten haben, Menschen aus dem ausgebrannten Flüchtlingslager auf Lesbos sofort aufzunehmen. Hoffen wir, dass bald die gesetzliche Möglichkeit  dafür eröffnet wird, hier rettend eingreifen zu können.

Es geht Gott um das Leben der Menschen, wir stehen im christlichen Glauben gemeinsam für ihn ein. Amen

 

Dank, an alle Aufbauhelfer, Ordner, Mesner, Musiker, Ministranten,

vergelts Gott!

 

Pfarrer Michael  Benner

Ökumenischer GD zum "Vitusfest" - Pinnwand

Kräuterstraußbinden

zu Mariä Himmelfahrt  2020

 

Auch in diesem Jahr fand wieder das schon traditionell  vor dem Fest Mariä Himmelfahrt stattfindende Kräuterstraußbinden im Hof von Familie Scheffer statt .   

 

Corona-bedingt arbeiteten die Teilnehmerinnen in kleineren  Gruppen mit nötigem Abstand, zu unterschiedlichen Zeiten, zum Teil sogar  zuhause um die Kräutersträuße zu fertigen. In den feierlichen  und musikalisch besonders gestalteten Gottesdiensten am Samstagabend und am Sonntagvormittag wurden sie gesegnet.

Alle Mitfeiernden konnten einen Kräuterstrauß  mit nach Hause nehmen.

 

Die  Spenden erbrachten 1034,50 €  und wurden als Beitrag zur Turm-Renovation von St. Magnus dem Pfarramt übergeben.

 

Herzlichen Dank an alle die mitgewirkt

und mit ihren Spenden zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.

 

Angela Scheffer

Schon mal was

von Bible-Art gehört?

2020

 

Beim Bible Art setzt man sich kreativ mit der Bibel auseinander und kommt neuen, spannenden Storys auf ganz andere Art und Weise auf die Schliche. Bibelteilen - nur moderner und kreativer, einfach bunt das ist Bible Art!

 

Am Freitag, 24.07. haben sich einige Kinder und Jugendliche auf Schatzsuche in der Bibel gemacht. Unter dem Motto: „Du bist eine Perle in Gottes Hand“ ging es, passend zum Sonntagsevangelium (Mt 13,44-46) los und es wurden die verschiedensten Bibelstellen genauer unter die Lupe genommen. Anschließend wurden diese sowohl kreativ, als auch bunt in einem Bild umgesetzt. Die entstandenen Kunstwerke können noch in Form von Perlen an den Säulen in der Kirche angeschaut werden.

 

Na, haben auch Sie Lust kreativ zu werden und sich ganz individuell auf eine neue Seite des Bibelteilens einzulassen? Dann probieren Sie Bible Art doch einfach selber aus, denn dabei gibt es keine Grenzen oder Regeln!

 

Hier finden Sie passend zu unserem Thema einige Bibelstellen zum Download!

Bibleart-Texte
Bibleart-Texte-Erwachsene.pdf
PDF-Dokument [22.0 KB]

Bible-Art - Pinnwand

Verabschiedung von Christina Schraff

und Johanna Baumgärtner -2020

 

Beim Gottesdienst am Sonntag, 26. Juli 2020 waren sie nochmals zu „hören“ und zu „sehen“, unsere beiden Mitarbeiterinnen in der Seelsorgeeinheit: Johanna Baumgärtner im „FSJ-Pastoral“ und Christina Schraff im „Berufspraktischen Jahr“.

 

Nach einem Jahr mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen gab es allen Grund, ihnen ganz herzlich zu danken und sie schweren Herzens zu verabschieden. Auch die Ministranten aus beiden Gemeinden waren zahlreich gekommen, um ihren Dank auszusprechen.

„Weite Räume meinen Füßen, Horizonte tun sich auf, zwischen Wagemut und Ängsten, nimmt das Leben seinen Lauf…“ mit diesen Lied der „Pastoralband“, das Christina mit der Querflöte und Johanna mit der Geige begleiteten, wünschen wir Gottes Segen für die Zukunft: Christina bleibt als Gemeindeassistentin in den Seegemeinden in unserem Dekanat und Johanna wird in Mainz ihr Studium der „Praktischen Theologie“ beginnen.

 

(Meinrad Bauer)

Verabschiedung - Pinnwand -2020

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