Berichte aus dem Gemeindeleben 2020

Beten – schwätzen – beisammen sein

 

Unter diesen drei Schlagworten treffen sich die Gottesdienstbesucher jede Woche Dienstag um 10 Uhr zur Messe in St. Vitus und anschließendem Zusammensitzen im Café Schwarz.

In der kalten Jahreszeit genau das Richtige, um sich von den eisigen Temperaturen mit einer Tasse Tee, Kaffee oder einer heißen Schokolade zu wärmen.

 

In den Sommermonaten kann man im Anschluss an den Gottesdienst die Sonne auf dem Campingplatz Schlichte genießen. 

Besucher jeden Alters kommen beim wöchentlichen „Dienstagstreff“ auf ihre Kosten: es werden aktuelle Geschehnisse besprochen, sich gegenseitig Dinge erklärt und jeder wird in ein nettes Gespräch verwickelt. Alles in Allem lohnt es sich dabei zu sein und die Gemeinschaft zu genießen. 

(Johanna Baumgärtner)

Magnusball 2020

 

Fasnet in St. Magnus war auch in diesem Jahr wieder eine kunterbuntes Fest... mit guten Freunden und vielen Neuentdeckern!

 

Weitere Fotos finden Sie in Fotogalerie St. Magnus 2020 unter:

Fasnet St. Magnus 2020

Gründung des Orgelfördervereins für St. Magnus Fischbach

 

Am Mittwoch, den 15.1.2020 würde in einer Versammlung im Magnussaal der Orgelförderverein für St. Magnus Fischbach gegründet.

Die Notwendigkeit der mittelfristigen Erneuerung der Orgel wurde schon durch  Gutachten des diözesanen Orgelsachverständigen und durch eine betreuende Orgelbaufirma festgestellt und nach Beratungen mit den aktiven Organisten im KGR beschlossen. Nun wurde die Form der Einwerbung der benötigten Mittel mit einem gemeinnützigen Verein umgesetzt.

 

Den Vorstand bilden 2 aktive Kirchengemeinderäte und 2 aktive Organisten,

2 weitere Kirchengemeinderäte wurden vom neugewählten Vorstand zu Beisitzern berufen:

  • Vorsitzender: Franz B. Bühler
  • Stellvertetende Vorsitzende: Gabi Weiß
  • Kassier: Bernd Scheffer
  • Schriftführerin: Marion Keller
  • Beisitzerin: Andrea Wachter
  • Beisitzer: Bertram Heimgartner

Herzlichen Dank für die Bereitschaft, die Zukunft der Kirchenmusik und der Liturgie in St. Magnus mit diesem Engagement historisch zu unterstützen!

 

Pfr. Michael Benner

„Segen bringen, Segen sein“

Sternsinger von St. Magnus sammeln 12.413,61 Euro für benachteiligte Kinder

 

Die Sternsinger unserer Pfarrei St. Magnus sind ganz schön stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: 12.413,61 kamen bei ihrer Aktion in Fischbach, Manzell und Spaltenstein zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind. 7 Tage lang waren 33 Mädchen und Jungen unterwegs zu den Menschen. Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben.

 

„Es hat richtig Spaß gemacht“, freuten sich die Sternsinger. „Wir können jetzt vielen Kindern helfen, weil uns ganz viele Leute Geld in die Sammelbüchse gesteckt haben. Das Sternsingerteam freute sich über den Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Gemeinde: „Die Sternsingeraktion ist einfach der Hit. Die Mädchen und Jungen haben wieder einmal gemerkt, was sie mit ihrem Einsatz erreichen können.“  Ich finde es richtig schön den Segen zu den Menschen zu bringen und dabei auch noch was Gutes zu tun“, sagte Finn.

 

Die Sternsinger machten überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist. Bei Kriegen und Konflikten sind es vor allem die Jüngsten, die unter den Auswirkungen besonders leiden. Die Sternsinger zeigten mit ihrem Einsatz auch, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann. Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich. 

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Libanon werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

 

Wir möchten uns recht herzlich für die freundliche Aufnahme

und für die Spenden bedanken.

 

Das Sternsingerteam

Dorothea Reischmann

Gottesdienst und gemeinsamer Abend mit gutem Essen und wohltuender Musik am Ehrenamtlichenfest St. Magnus Fischbach

 

Über 100 Ehrenamtliche der kath. Kirchengemeinde St. Magnus nahmen die Einladung an und kamen am Samstagabend zum Vorabendgottesdienst nach St. Magnus und feierten mit Pfarrer Benner die Danksagungsfeier (Eucharistie). Im Evangelium weist Johannes der Täufer auf Jesus als Gottes Sohn hin. So sind alle Gläubigen wie ein Fingerzeig auf Jesus, wenn sie sich mit ihren Talenten, guten Taten und ihrem Glauben in die Gemeinschaft vor Ort einbringen und Jesus miteinander als Gottes Sohn bezeugen. Das strahlt auch in unsere Gesellschaft hinein, weil es ein menschennahes und authentisches Zeugnis ist. Das gesungene Hochgebet von Pfarrer Benner wurde von Organist Maurice Messner sehr einfühlsam begleitet, was die Gläubigen durch den Gottesdienst trug.

 

Im Anschluss daran gab es vom Pastoralteam eine musikalische Begrüßung mit Geige, Gitarre, Querflöte und Akkordeon und ein leckeres Essen im Gemeindesaal, das mit dem Salatbuffet begann. Braten, Kartoffelgratin und Spätzle mit Soße folgten im Tellerservice an den Tisch. Eine gute Atmosphäre war spürbar. Cornelia und Stefan Gerber (Team Gerber) gestalteten den musikalisch künstlerischen Teil in 2 Sätzen vor und nach dem Dessert. Die engelsgleiche Stimme von Cornelia Gerber brachte einen feierlichen Glanz in den Saal. Zusammen mit der einfühlsamen Begleitung am E-Piano durch ihren Mann Stefan tat diese Musik der Seele gut, mit feinem Humor und strahlendem Charme war das schon ein besonderes Geschenk für alle! Küchenmeister Franz Völk und Sekretärin Sabine Döbbert organisierten die Zubereitung des leckeren Essens, das vom Hotel Maier geliefert wurde, zusammen mit den Helferinnen und Helfern des hauptamtlichen Pastoralteams, die wieder alle Hände voll zu tun hatten.

 

Pfarrer Benner bedankte sich noch mit einem Blumenstrauß bei Ingundis Boppenmaier und Ellen Böckler für die 12-jährige Mithilfe bei der Sternsingeraktion und bei Dorothea Reischmann, die diese schon solange leitet und Gott sei Dank noch weiter verantwortlich bleibt.

 

Christine Möllers und Theresia Weiß wurden schon während des vergangenen Jahres in der Seniorenarbeit verabschiedet und auch noch mit einem Dank und einem Blumenstrauß bedacht. Andrea Wachter Und Dorothea Reischmann sind jetzt für diesen Dienst verantwortlich. 

 
Ein herzliches Dankeschön ging auch noch mit Blumen an Gabi Weiß für ihre Vertretung als Dirigentin im Kirchenchor.

 

Sarah Rizzo war mutig und zupackend und übernahm zum ersten Mal den Dienst als Ansprechpartnerin für die Firmung in der Seelsorgeeinheit. Dafür auch Blumen und herzlichen Dank. Franzi Wachter übernimmt ab jetzt diese Aufgabe.

 

Max Behr hat nach vielen Jahren die Leitung der Krippebauer an Bruno Kuppel abgegeben und bekam als Dank neben einem Gutschein auch einen guten Tropfen Wein. Mit einem guten Tropfen und mit Blumen bedankte sich Pfr. Benner bei Cornelia und Stefan Gerber für die tolle musikalische Gestaltung des Abends und bei Franz Völk für die brilliante Durchführung des leckeren Essens.

 

Mit einigen gemeinsamen Liedern der „youngstars“ endete der schöne Abend.

Man darf sich auf nächstes Jahr wieder auf die schöne Gemeinschaft freuen.

Pfr. Michael Benner 

 

Weitere Fotos finden Sie unter Fotogalerie St. Magnus 2020: Ehrenamtsfest

Großzügige Spende
vom Adventsmarkt-Bastelteam 
 
Einige Mitglieder des Bastelteams St Magnus sich noch einmal getroffen und im Namen des gesamten Teams einen Scheck über € 2900,- an Sylvia Unseld, der Leiterin der interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle im Bodenseekreis, überreicht. 
 
Das Bastelteam, das sich zur Vorbereitung des Adventsmarkts bereits ab Herbst regelmäßig trifft, spendet traditionell einen Teil des Erlöses an eine soziale Einrichtung in der Region: Die verschiedenen Fachkräfte der Frühförder- und Beratungsstelle der Stiftung Liebenau helfen vor allem Kindern im Kindergarten- und Vorschulalter: durch frühzeitiges Erkennen und individuelles Fördern von Entwicklungsverzögerungen können sich die betroffenen Kinder und ihren Familien optimal auf ihren weiteren Entwicklungs- und Schulweg vorbereiten. Frau Unseld freut sich – auch im Namen ihres Teams - sehr über die großzügige Spende, mit der auch im laufenden Jahr wieder viele Kinder unterstützt werden können.
(Marion Keller)

Neujahrsempfang Fischbach 2020

 

Liebe Damen und Herren, ich freue mich, dass die Fischbacher Runde jedes Jahr Wert darauf legt, dass Pfarrerin Gertrud Hornung oder ich abwechslungsweise einen geistlichen Impuls beim Neujahrsempfang geben dürfen. Dies ist für mich bei Menschen, die den See und die Berge lieben eine besondere Freude.

Damit teilen sie mindestens 2 oder sogar 3 Dinge, die zu den Prioritäten Jesu gehört haben: Seine Lieblingsorte: den Seeund denBerg, zur Sammlung, Stille und Gebet und die Liebeaus der er gelebt und gehandelt hat. Am See und auf dem Berg ist Jesus Gott näher gekommen, da hat er gespürt, dass er ihm nahe ist, dass seine Liebe ihm auch in schweren Situationen Kraft gibt, durchzuhalten und die Gottesliebe und die Nächstenliebe zu lehren und selbst zu leben.

 

Sein Startpunkt für sein nachhaltiges öffentliches Wirken war seine Taufe im Jordan durch seinen Großcousin Johannes den Täufer. Die Taufe Jesu, die wir an diesem Sonntag feiern, verbindet uns Getaufte noch enger mit ihm. Durch die Taufe haben wir die Befähigung, uns für Gottes Nähe zu öffnen. 

Vielleicht haben wir dadurch auch die Aufgabe, Dinge zu benennen, die uns Hoffnung machen und uns Zuversicht schenken. Das will ich heute im Besonderen tun.

 

Ich will diese Seite nicht verdrängen, sondern für alle Opfer und Geschädigten und deren Angehörige einen Moment des Gebetes schenken und darum bitten, dass alle in der Macht der Menschen stehende Möglichkeiten ergriffen werden, um Menschen und Tiere zu retten und in Not geratene menschenwürdig zu unterstützen.

 

Den anderen ein gutes neues Jahr zu wünschen ist ein guter Brauch und im religiösen Sinn sogar ein Segen: Das neue Jahr wird herzlich willkommen geheißen und unter Gottes Segen gestellt und damit menschenfreundlich gestaltet. Diesen Dienst haben in diesem Jahr wieder 33 Kinder und Jugendliche persönlich in unserer Kirchengemeinde St. Magnus übernommen und den Segen aus der Heiligen Nacht in die Wohnungen und Häuser gebracht, einsame Menschen erfreut und mit den eingesammelten Gaben anderen Kindern in der Not geholfen. 

 

Über 11.000 Euro sind dank ihrer Großzügigkeit für die Kinder im Libanon zusammengekommen. Die Kinder und Jugendlichen waren dafür rund insgesamt 550 Stunden unterwegs. Danke an sie, die Betreuerinnen und Betreuer und ihnen allen, die sie sie herzlich empfangen haben!

 

Das ist ein wichtiger Punkt der Hoffnung und Zuversicht, der aus dem Segen für das neue Jahr schon Gestalt geworden ist und reiche Frucht getragen hat.

 

Der Prophet Jesaja formuliert seinen Glauben in seinem 12. Kapitel so: 

„Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.

Denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr,

er ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude

Aus den Quellen des Heils….

Preist den Herrn; denn herrliche Taten hat er vollbracht;

Auf der ganzen Erde soll man es wissen.“

Jesus hat sich in seinem ganzen Leben und Wirken dafür eingesetzt, dass Gott ein Retter ist, das bedeutet schon sein Name und war damit sein erster Auftrag.

 

Wer schon selber einmal erlebt hat, dass er aus einer schwierigen Situation überraschend gut herausgekommen ist, der sagt meistens: „Da habe ich wohl mehrere Schutzengel gehabt!“ Das kann ich von meiner Situation am Gründonnerstag vergangenen Jahres auch sagen und ich kann auch die Schutzengel, die bestimmt nicht zufällig zur Stelle waren alle mit bürgerlichem Namen benennen, was ich aus Datenschutzgründen aber natürlich nicht öffentlich mache. Ich kann nur sagen: auf dem Weg zum Krankenhaus Friedrichshafen, im Krankenhaus und im Herzkathederlabor, auf der Intensivstation und auf der Normalstation habe ich jenen Schutzengel persönlich begegnen dürfen, ebenso noch einmal während meiner Rehazeit auf der Mettnau, das stimmt mich doch sehr hoffnungsfroh und dankbar.

 

„…er ist für mich zum Retter geworden…. „ Dieser Satz aus Jesaja macht da umso nachdenklicher. 

 

Ich bin zuversichtlich, wenn ich sehe das Not und Hilfe in Friedrichhafen und Umgebung für die Leserinnen und Leser der regionalen Zeitung ein festes Thema sind:

 

Seit Jahren schon ist die Aktion Häfler helfen vielen Menschen durch die Zusammenarbeit der Diözese, der Gesamtkirchengemeinde, der Diakonie und der Zeitung zu einer rettenden Institution geworden. Menschen werden angehört und tatkräftig unterstützt. Was mich sehr beeindruckt ist die Aktion „ Helfen schenkt Freude“: Unsere regionale Zeitung nutzt ihre große Leserschar wieder für ein positives Thema: In Zusammenarbeit mit dem Caritasdiözesanverband und einem christlichen Bauunternehmer vor Ort ist es möglich konkrete wirksame Hilfe zu leisten: Mit dem Fußballplatz, den Gewächshäusern und den Schulbussen wird Sinn vermittelt und werden Chancen eröffnet, die zu leben helfen und Hoffnung in der trostlosen Situation geben.

 

„…er ist für mich zum Retter geworden…. „

 

Ein Thema ist bei uns die Wohnungsnot. Oberbürgermeister Brand hat einen persönlichen Brief veröffentlicht, indem er dafür wirbt, dass leerstehende Zimmer und Wohnungen zur Vermietung freigegeben werden und hat sogar Prämien dafür ausgelobt. Ich möchte mich für das Caritaswohnungsprojekt an diesen Aufruf anschließen, kann aber leider nur eine professionelle Vermittlung von Wohnraumsuchende und eine für den Vermieter risikolose Begleitung durch die Caritas versprechen und als Prämie eine bargeldlose herzliche Dankbarkeit und gewinnbringende menschliche Begegnung in Aussicht stellen. Außerdem stehen weiterhin die Paten unseres ökumenischen Asylkreises zur Unterstützung bereit.

 

Mich macht hoffnungsvoll und zuversichtlich, dass wir die Fischbacher Runde für eine gute Kommunikationskultur haben- innerhalb der Vereine, Schule, Kirchen, Hilfsorganisationen in Fischbach haben in Zusammenspiel mit der Stadtverwaltung.

 

Weiterhin es in dieser Zeit sehr bemerkenswert, dass Menschen ehrenamtlich auch in der Kommunalpolitik ihre Überzeugungen einbringen und für das Zusammenleben in der Stadt ihren Beitrag leisten, dafür gehört immer mehr Mut und Überzeugung.

 

Ebenso ist es in den kirchlichen Gremien nicht mehr so selbstverständlich genügend Kandidaten/innen für die Kirchengemeinderatswahlen zu gewinnen. 

 

Bei der Wahl der evangelischen Gremien ist man dankbar, gute neue Räte zu haben und auf katholischer Seite sind wir Gott sei Dank auch auf einem guten Weg bis zur Wahl am 20. März. Ich bin sehr froh an den Frauen und Männern, die trotz schlechter Außendarstellung besonders unserer katholischen Kirche, ihren Glauben als Grundlage nehmen und sagen, dass es sich vor Ort lohnt, mit der frohen Botschaft in einer Gemeinschaft von Glaubenden sich im Sinne Jesu für das Heil der Menschen einzustehen und sich zu engagieren.

 

Noch ein hoffnungsvoller Punkt sei genannt, dann ist die heilige Zahl 7 erreicht:

 

Schülerinnen und Schüler sind für den Erhalt der Schöpfung auf die Straße gegangen. Sie haben auf ihre Zukunft aufmerksam gemacht, für die wir alle jetzt schon mit unserem Lebensstil und unseren Entscheidungen verantwortlich sind, das war stark, friedlich und sehr einprägsam. Hoffen wir und beten wir dafür, dass dieser starke Impuls einiges an segensreichen Entscheidungen für die Zukunft freisetzt.

 

„…er ist für mich zum Retter geworden…. „

 

Eine wichtige Erkenntnis unseres Wandlungsprozesses in unserer Seelsorgeeinheit war die Forderung nach mehr spirituellen Angeboten für die Menschen vor Ort. Es gibt schon über ein spirituelles Team der Gesamtkirchengemeinde und durch unseren Pastoralausschuss der Seelsorgeeinheit solche neuen Angebote, die weiter entwickelt werden. Die Outdoor-Gottesdienste am See und auf dem Berg sollen weitergeführt werden. 

 

Unsere regelmäßigen Gottesdienste sollen die Gemeinschaft der Menschen vor Ort stärken und die Verbindung im Glauben wachsen lassen.

 

Dazu brauchen wir die Dienstleistung unseres Glockenturmes. Das Glockengeläut ruft die Gemeinde zur Versammlung und erinnert beim dreimaligen Gebetsläuten am Tag an die Heilsgeschichte und lädt zum Mitbeten ein.

 

Für die nötige Renovation der Beton- und Glockengewerke steht die finanzielle Bezuschussung durch Diözese und Gesamtkirchengemeinde in dankenswerter Weise schon, der Spendenbeitrag vor Ort ist auch schon angewachsen, kann aber noch einen weiteren großzügigen Impuls vertragen, dann können wir im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen. Ein spirituelles Werkzeug ist auch unsere Orgel. Hier müssen wir mittel- bis langfristig denken und planen und werden zu diesem Zweck einen Orgelförderverein noch in diesem Monat gründen und freuen uns über interessierte und unterstützende Vereinsmitglieder.

 

Liebe Damen und Herren, wir können nicht alles machen, aber wir können auf unsere inneren Impulse hören und einen Anfang mit Gleichgesinnten setzen, in der Hoffnung, dass mit Gottes Hilfe etwas wächst und lebt, was den Menschen zum Heil wird und sie aus ihren existentiellen Nöten rettet. 

 

Denn wir glauben:„…er ist für mich zum Retter geworden „

 

Wenn wir Hoffnung und Zuversicht in unserem Herzen tragen, dann kann dies Vieles zum Guten wenden. Trauen wir unseren Impulsen, sprechen wir vertrauensvoll miteinander darüber und setzen wir einen Anfang in Zuversicht!

 

Ihnen allen und Ihren Menschen, die Ihnen am Herzen liegen wünsche ich

ein gutes und gesegnetes Neues Jahr!

 

Pfarrer Michael Benner

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