Reise auf den Spuren des Hl. Bonifatius 

Reise auf den Spuren des Hl. Bonifatius "Apostel der Deutschen“

vom 23.10.- 25.10. 2018

 

23. Oktober 2018 

Dienstagmorgen um 6.00 Uhr.

35 erwartungsvolle Gemeindemitglieder traten mit Busfahrer Wolfgang von Fa. Kretzer ihre Reise auf den Spuren des Hl. Bonifatius an.

Mit Bonifatiusliedern – und Gebeten stimmten wir uns auf die kommende interessante und auch schöne gemeinsame Zeit ein.

Bei einem Zwischenstop im Hotel Sonnenhof in Klein-Asperg durften wir uns zunächst bei einem reichhaltigen Frühstücksbuffet stärken, bevor wir zur ersten Station unserer Reise nach Mainz fuhren.

Dort angekommen erwarteten uns schon die Stadtführer und zu Fuss ging es nun zu vielen Besichtigungsorten an denen Bonifatius gewirkt und auch verewigt wurde.

Vor allem im imposanten und mächtigen  Mainzer Dom  gab es viel über den Apostel der Deutschen zu hören und zu entdecken.

Bevor es danach wieder zum Bus zurück ging, begaben sich viele TN auf eigene Mainzer Entdeckertour und die meisten kehrten noch im legendären Domcafe ein um leckere Kuchen – und Tortencreationen zu verspeisen.

Rechtzeitig zur Zimmerverteilung kamen wir in Fulda an, um im wunderschönen Schlosshotel Maritim unser Quartier aufzuschlagen.

Nach leckerem Abendessen und gemütlichen Ausklang im heimeligen Gewölbekeller machten sich die meisten Ausflügler, nach einem erlebnisreichen Tag, auf den Weg zur Nachtruhe.

 

24. Oktober 2018

Am nächsten Morgen erwartete uns ein wahrlich fürstliches Frühstücksbuffet in einem herrlich ausgestatteten Barocksaal. Nach diesem super Frühstück konnte nun der Tag in Fulda beginnen. Mit engagierten Stadtführern besichtigten wir die bedeutenste Barockkirche Hessens – der Dom St. Salvator in deren Krypta die Gebeine des Hl. Bonifatius bestattet sind. Bis heute ist sein Grab Ziel für Wallfahrer und Touristen aus nah und fern.

Nur einpaar Meter entfernt vom Bischofsdom führte uns der Weg zu Michaelskirche. Sie gilt als einer der ältesten Kirchen Deutschlands. 819 wurde sie als Begräbniskirche, im Stil der Romanik, des Klosters Fulda errichtet.Weiter ging es zur Besichtigung des Barockviertels mit Schlossgarten und Orangerie.

Nach zwei Stunden spannender Stadtführung wartete Wolfgang bereits mit seinem Bus beim Hotel auf uns und gut gelaunt starteten wir zum Mittagsausflug auf den Peterberg. Dort schauten wir uns die Liobakirche an. Die Hl. Lioba war eine Weggefährtin von Bonifatius und wird auch heute noch, besonders wegen ihres sozialen Engagement, sehr verehrt.

Weiter ging die Fahrt anschliessend zum Kloster Frauenberg. Das seit 1623 bestehende Franziskanerkloster liegt in einem Park auf einem der sieben Hügel Fuldas mit einer herrlichen Sicht über die Stadt Fulda und die umliegenden Berge von Rhön und Vogelsberg. Im dem dortigen 2017 neu eröffneten Cafe Flora erholten wir uns von der anstrengenden Besichtigungstour und ließen es uns mal wieder kuchen-und tortenmässig  gut gehen.

Zurück wieder beim Hotel, nutzten alle TN nun die freie Zeit zur eigenen Erkundungen, vor allem der Fuldaer Altstadt mit ihren vielfältigen Geschäften und hübschen kleinen Läden.

Beim gemeinsamen Gottesdienst am Abend in der Michaelskirche liessen wir den, mit allen Sinnen, erfüllten Tag dankbar ausklingen.

Wie schnell vergeht die Zeit.

Schon am nächsten Tag ging es wieder Richtung Heimat, doch zuvor machten wir noch einen ausgiebigen Halt in der schönen Universitäts- und Bischofstadt Würzburg.

 

25. Oktober

Das Bistum Würzburg wurde im Jahr 741 von Bonifatius im Zuge der kirchlichen Neugliederung des rechtsrheinischen Ostfrankens geschaffen und offiziell 742 dem Jahr der Bestätigung durch Papst Zacharias gegründet.

Während der 2stündigen, wiederum sehr interessanten Stadtführung erfuhren wir auch  dass Würzburg während des 2. Weltkrieges wie Friedrichshafen auch, nahezu fast vollkommen zerstört wurde.

Eine ausserordentliche Besonderheit Würzburgs ist ihr barocker Residenzbau. Er wurde von 1719 bis 1744 erbaut. Das Schloss zählt zu den Hauptwerken des süddeutschen Barock. Die Unesco hat das Bauwerk einschliesslich des Residenzplatzes und der Nebengebäude 1981 in den Rang eines Weltkulturerbes erhoben.

Nach Besichtigung der überaus liebenswerten Stadt Würzburg hiess es mal wieder Abschiednehmen. Wolfgang wartete bereits an der Residenz auf uns und los ging es zur letzten Etappe.

In der Raststätte Seligweiler bei Ulm kehrten wir nochmals zu einem gemütlichen Abschluss ein und liessen die vergangenen Tage Revue passieren.

Müde, aber vor allem gesund kamen alle Teilnehmer/innen der Bonifatiusreise wieder in Fischbach und Schnetzenhausen an, auch Dank der super Fahrkünste von Wolfgang.

 

Eine schöne und interessante Reise war zu Ende, aber viele gute Gedanken und Erinnerungen daran werden uns im Alltag begleiten.

 

Christine Möllers

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