Berichte / Fotos

St. Magnus - 2020

Kirchliche Statistik 2020

34 Personen aus unserer Gemeinde sind verstorben, 15 Kinder wurden getauft, 24 Kinder gingen zur Erstkommunion. Die Firmung wurde coronabedingt auf den 17.05.2021 verschoben. Hochzeiten fanden keine statt. 32 Personen sind aus der Kirche ausgetreten. 

Krippenspiel 2020 unter freiem Himmel
Stürmisch war's als es am 24.12. nachmittags mit dem Aufbau fürs Krippenspiel losging. Schnell war klar, dass auf den geplanten, zusätzlichen Pavillon verzichtet werden muss. Spontan und flexibel wie schon die gesamte Vorbereitung lief dann der technische Aufbau einfach in der Musikmuschel, während das Team um Carmen und Thomas Mohr bereits die Plätze fürs Krippenspiel kennzeichnete.
Und schon kamen die ersten Besucher, die von unseren OrdnerInnen zu bunt gesprayten "Familien-Stehplatz- Linien" geführt wurden und noch bei den letzten Sprechproben zuschauen konnten. 
Sie alle waren Teil eines sehr berührendes Sprech- und Singspiel des Corona-bedingt kleinen "Ensembles". - Kaum zu glauben, dass es für das liebevoll aufgeführte Krippenspiel nur eine digitale Probe mit den beteiligten Kinder gegeben hatte. 
Und auch wenn es sich in den hinteren Reihen in diesem Jahr vermutlich eher um ein "Hörspiel" gehandelt hat: Die Botschaft von der Geburt Christi ist ganz sicher in allen Herzen angekommen. 
Vielen Dank an alle, die mit viel Herzblut zu dieser besonderen Krippenfeier beigetragen haben!   

Daumen hoch! -2020

Der Minitreff Ende November über Skype war Corona-bedingt anders als sonst, hat aber allen, die dabei waren nichtsdestotrotz sehr viel Spaß gemacht. Los ging’s um 18 Uhr mit einer Geschichte von Fabian, danach die Frage an alle: Habt ihr eure Mini-Starter-Kits bereit, können wir anfangen, die Adventskränze zu basteln? 9x „Daumen hoch“ = „ich bin bereit“, und schon wurde aus Zeitungspapier und Klebeband die Basis hergestellt. Tannengrün drum herum – jetzt wurde es schon schwieriger. „Moment, ich hole noch eine Gartenschere.“ – „Mir ist der Draht ausgegangen, aber mein Papa holt noch welchen, es kann weitergehen,“ – auch kleine Brüder, Mamas und Papas waren immer mal wieder im Bild zu sehen und haben, wenn nötig, fleißig im Hintergrund unterstützt.

 

Wer mit einem Arbeitsschritt schneller fertig war, konnte so lange etwas essen oder trinken – oder sich mit anderen zum Thema „Hintergrundbilder und Farbgestaltung in Skype“ austauschen: man lernt immer etwas dazu!

 

Als schließlich Kerzen und passender Schmuck auf dem Adventskranz waren – je nach Mini-Starter-Kit und eigenen Ergänzungen in rot oder weiß, waren nach 1,5 Stunden intensiver gemeinsamer Arbeit wunderschöne und sehr individuelle Adventskränze entstanden.

 

Wir wünschen allen Familien eine schöne Adventszeit

und freuen uns schon auf den nächsten Minitreff!

 

Marion Keller

Bericht/ Video von DRS/Markus Waggershauser

 

Vorsingen macht Spass - 2020

Immer mehr Gemeindemitglieder trauen sich in St. Magnus

als Kantorinnen und Kantoren beim Gottesdienst mitzumachen.

Musik ist zentral im Gottesdienst. Derzeit fällt es vielen Mitfeiernden schwer, wegen der Corona-Infektionsgefahr in den Bänken auf das Singen zu verzichten. Die Magnusgemeinde in Fischbach, ein Stadtteil von Friedrichshafen am Bodensee, hat aus der Not eine Tugend gemacht. Sie motiviert ihre Gemeindemitglieder sich in kleinen Vorsängergruppen auf der Empore abzuwechseln. Inzwischen mit Erfolg.

Andrea Wachter steht vor der Orgel in der Kirche Sankt Magnus in Friedrichshafen-Fischbach. Sie hält ein Mikrofon in der Hand und singt ein Lied aus dem Gesangbuch.

Andrea Wachter ist Kirchengemeinderätin in Fischbach und singt als Kantorin im Gottesdienst

 

Pastoralteam mit gutem Beispiel voran

Während des ersten Lockdowns sandte die Pastoralband mit Gemeindepraktikantin Christina Schraff an der Querflöte, Gemeindereferent Meinrad Bauer mit der Gitarre, FSJ-lerin Johanna Baumgärtner als Violinistin und Pfarrer Michael Benner an Tasteninstrumenten über die Homepage musikalische Grüße an die Gemeindemitglieder. Als im Mai wieder Präsenzgottesdienste ohne Gemeindegesang möglich waren, fürchtete Benner, dass es für Organistinnen und Organisten eine Überbelastung ist, wenn sie neben dem Spielen in jedem Gottesdienst auch solistisch singen sollen. So rief er zum Mitsingen auf.

 

Seit Baden-Württemberg die Pandemiestufe 3 erreicht hat, ist der Gesang im Gottesdienst wieder den Kantorinnen und Kantoren vorbehalten. In Fischbach wechseln sich Zweier-, Dreier- und Vierergruppen ab.

Einzelmikrofone sorgen für gute Qualität bei der Gottesdienstübertragung via Telefonkonferenz.

Es haben sich auch kleine Ensembles zusammengefunden, die mehrstimmig singen.

Das Magnus-Chörle leitet Maurice Meßmer, mit 16 Jahren jüngster Organist in der Kirchengemeinde.

Sein nächstes Ziel ist es, mit Kindern und Erwachsenen bei der Christmette musikalisch Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen.

 

 

Link zum Video - Fischbach entdeckt Gesangstalente:

https://www.drs.de/ansicht/Artikel/vorsingen-macht-spass-7765.html

Gesanginitiativen in der Seelsorgeneinheit FN-West - 2020
Begonnen hat es mit der Pastoralband, die eigentlich zum erstmal am Ehrenamtsfest die Gemeinde überrascht hat.
Ganz am Anfang der Coroanzeit, hat sich die Pastoralband eine neue Aufgabe gestellt. Regelmäßig haben sie sich in der Kirche zusammengefunden um Lieder 
aus GL, Kreuzungen für die Gemeinde aufzunehmen - ein Wegbegleiter für die schwere Zeit - „Lieder als Gebet“.  Vertraute Stimmen hören und miteinander verbunden bleiben, eine tolle Sache! 
Die Liedervielfalt steht immer noch auf unserer Homepage zum Download bereit.
Bald schon gab es Telefongottesdienste, stets begleitet von unserer Pastoralband.
Und endlich war es soweit der erste Gottesdienst mit ca. 45 Gottesdienstbesucher, ergreifend und sehr berührend. Was erwartet mich beim Gottesdienstbesuch? 
Da tat es einfach besonders gut, Orgel und Gesang von der Empore zu hören und mitgetragen zu werden.

Selber gar nicht singen zu dürfen hinterlässt ein seltsames Gefühl.

Es fehlt -gemeinsam zur Ehre Gottes zu singen. 
Es ist schwer - keine Töne über die Lippen bringen zu dürfen.
Unserer Pfarrer Michael Benner zögerte nicht lange, er machte sich auf die Suche nach ersten Mutigen, die unsere Gottesdienste mit ihrer Stimme begleiteten. 
Aus einer handvoll Sängerinnen und Sängern können wir inzwischen auf vielfältigste Minichöre, Solisten, Duos, Instrumentalisten blicken. 
Und… es werden immer mehr!

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen wertvollen Dienst tun - zum Lob Gottes und zur Freude aller Gottesdienstbesucher zu singen.
Eine herzliches Vergilt’s Gott an unsere Organisten, die mit Hingabe mit allen unseren Sänger/innen musizieren. 

Wir freuen uns auf diese Weise den „Gemeindegesang“ weiter zu tragen.“

Ministranten - 2020

Am Freitag den 16.10.2020 hatte der Minirat St. Magnus in Fischbach ein spirituelles Ministrantenangebot zum Thema „der Weg“.

Durch verschiedene Stationen wie zum Beispiel: Basteln, einen meditativen Text hören oder auch der gemeinsame Gottesdienst im Anschluss, wurden die Ministranten dazu angeregt über ihren eigenen Lebensweg nachzudenken.

Zum Ausklang des Abends gab es dann noch eine Heiße Schokolade.

 

Annalena Bartosch (FSJ Pastoral)

Einschulungsfeier in St. Magnus - 2020

Es war ein ungewöhnliches Bild beim Blick in die Kirche von St. Magnus in der ersten Schulwoche: Ein „Herzlich willkommen“ war an mehreren Stellen zu lesen und bunte Luftballone zierten die Reihen. Die „Schule am See“, nur getrennt durch die Bundesstraße von der Magnuskirche, hatte aus Raumnot in Coronazeiten darum gebeten, ihre Einschulungsfeier in der Kirche abhalten zu dürfen. Als offene, gastgebende Gemeinde war es selbstverständlich, dieser Bitte nachzukommen. Nicht ohne die Familien und die neu eingeschulten Kinder mit einem ökumenischen Segensgebet zu entlassen. Eine bewegende Feier, wo zu spüren war: Hier begegnen sich „Himmel und Erde“.

(Meinrad Bauer) 

Verabschiedung von Christina Schraff

und Johanna Baumgärtner -2020

Beim Gottesdienst am Sonntag, 26. Juli 2020 waren sie nochmals zu „hören“ und zu „sehen“, unsere beiden Mitarbeiterinnen in der Seelsorgeeinheit: Johanna Baumgärtner im „FSJ-Pastoral“ und Christina Schraff im „Berufspraktischen Jahr“.

 

Nach einem Jahr mit ganz unterschiedlichen Herausforderungen gab es allen Grund, ihnen ganz herzlich zu danken und sie schweren Herzens zu verabschieden. Auch die Ministranten aus beiden Gemeinden waren zahlreich gekommen, um ihren Dank auszusprechen.

„Weite Räume meinen Füßen, Horizonte tun sich auf, zwischen Wagemut und Ängsten, nimmt das Leben seinen Lauf…“ mit diesen Lied der „Pastoralband“, das Christina mit der Querflöte und Johanna mit der Geige begleiteten, wünschen wir Gottes Segen für die Zukunft: Christina bleibt als Gemeindeassistentin in den Seegemeinden in unserem Dekanat und Johanna wird in Mainz ihr Studium der „Praktischen Theologie“ beginnen.

 

(Meinrad Bauer)

Kräuterstraußbinden

zu Mariä Himmelfahrt  2020

Auch in diesem Jahr fand wieder das schon traditionell  vor dem Fest Mariä Himmelfahrt stattfindende Kräuterstraußbinden im Hof von Familie Scheffer statt .   

 

Corona-bedingt arbeiteten die Teilnehmerinnen in kleineren  Gruppen mit nötigem Abstand, zu unterschiedlichen Zeiten, zum Teil sogar  zuhause um die Kräutersträuße zu fertigen. In den feierlichen  und musikalisch besonders gestalteten Gottesdiensten am Samstagabend und am Sonntagvormittag wurden sie gesegnet.

Alle Mitfeiernden konnten einen Kräuterstrauß  mit nach Hause nehmen.

 

Die  Spenden erbrachten 1034,50 €  und wurden als Beitrag zur Turm-Renovation von St. Magnus dem Pfarramt übergeben.

 

Herzlichen Dank an alle die mitgewirkt

und mit ihren Spenden zu diesem tollen Ergebnis beigetragen haben.

 

Angela Scheffer

Kirchenchor St. Magnus

So schnell ist es gegangen und von heute auf morgen gab es für den St.-Magnus-Chor, wie für alle Chorgemeinschaften auch, keine gemeinsamen Proben mehr, kein Singen in der Kirche; nicht in der Karwoche, nicht an Ostern und auch nicht an den vielen anderen Feiertagen, dank der COVID 19-Pandemie!

Mit unserer neuen und engagierten Chorleiterin Alimat Rettig waren wir mitten in den Probearbeiten für die Kar- und Osterfeiertage als der Lock down uns ereilte und alles zum Stillstand brachte. Immerhin konnten wir die Taufe von Max Fangauer Mitte März noch feierlich mitgestalten, aber dann war wirklich Schluss. Besonders schmerzhaft aber für uns alle war das Abschiednehmen müssen von unseren Sängerinnen Roswitha und Lydia, die nach langer Krankheit in dieser Zeit von uns gegangen sind. So gerne hätte ihnen der gesamte Chor ein letztes Geleit mit schönen Chorälen gegeben, aber auch das war leider nicht möglich! Nun hoffen wir, dass wir alle gesund durch diese Zeit kommen und wir am 31. August mit unserer 1. Probe in der Kirche wieder beginnen können!

Wir sind uns aber alle bewusst, dass es auch wieder anders kommen kann und wir vielleicht nochmals pausieren müssen!

Doch wir schauen auch mit Gottes Hilfe zuversichtlich in die Zukunft, denn wir - die Sängerinnen und Sänger vom St.-Magnus-Chor - können uns nicht vorstellen, dass unser Herrgott auf festliche und fröhliche Gesänge in seinen Gottes-diensten auf längere Zeit so einfach verzichten mag!

 

Für den Kirchenchor Christine Möllers 

Große Nähaktion für die Kirchturmsanierung

In den letzten Wochen haben Ingrid Schiffhauer, Marion Brugger und Maria Winterhalter rund 300 Mund- und Nasenschutzmasken genäht und gegen eine Spende für die Kirchturmsanierung von St. Magnus abgegeben.

Bislang sind dafür 1.603 € an Spenden zusammengekommen – ein tolle Summe, die das Spendenbarometer wieder etwas angehoben hat.

 

Es gibt also noch „Luft nach oben“ aber schon jetzt ganz herzlichen Dank den Näherinnen und allen Spendern für das wunderbare Engagement und diese erfolgreiche Aktion!

 

Meinrad Bauer

Magnusball 2020

Fasnet in St. Magnus war auch in diesem Jahr wieder eine kunterbuntes Fest... mit guten Freunden und vielen Neuentdeckern!

Gründung des Orgelfördervereins für St. Magnus Fischbach

Am Mittwoch, den 15.1.2020 würde in einer Versammlung im Magnussaal der Orgelförderverein für St. Magnus Fischbach gegründet.

Die Notwendigkeit der mittelfristigen Erneuerung der Orgel wurde schon durch  Gutachten des diözesanen Orgelsachverständigen und durch eine betreuende Orgelbaufirma festgestellt und nach Beratungen mit den aktiven Organisten im KGR beschlossen. Nun wurde die Form der Einwerbung der benötigten Mittel mit einem gemeinnützigen Verein umgesetzt.

 

Den Vorstand bilden 2 aktive Kirchengemeinderäte und 2 aktive Organisten,

2 weitere Kirchengemeinderäte wurden vom neugewählten Vorstand zu Beisitzern berufen:

  • Vorsitzender: Franz B. Bühler
  • Stellvertetende Vorsitzende: Gabi Weiß
  • Kassier: Bernd Scheffer
  • Schriftführerin: Marion Keller
  • Beisitzerin: Andrea Wachter
  • Beisitzer: Bertram Heimgartner

Herzlichen Dank für die Bereitschaft, die Zukunft der Kirchenmusik und der Liturgie in St. Magnus mit diesem Engagement historisch zu unterstützen!

 

Pfr. Michael Benner

Gottesdienst und gemeinsamer Abend mit gutem Essen und wohltuender Musik am Ehrenamtlichenfest St. Magnus 

Über 100 Ehrenamtliche der kath. Kirchengemeinde St. Magnus nahmen die Einladung an und kamen am Samstagabend zum Vorabendgottesdienst nach St. Magnus und feierten mit Pfarrer Benner die Danksagungsfeier (Eucharistie). Im Evangelium weist Johannes der Täufer auf Jesus als Gottes Sohn hin. So sind alle Gläubigen wie ein Fingerzeig auf Jesus, wenn sie sich mit ihren Talenten, guten Taten und ihrem Glauben in die Gemeinschaft vor Ort einbringen und Jesus miteinander als Gottes Sohn bezeugen. Das strahlt auch in unsere Gesellschaft hinein, weil es ein menschennahes und authentisches Zeugnis ist. Das gesungene Hochgebet von Pfarrer Benner wurde von Organist Maurice Messner sehr einfühlsam begleitet, was die Gläubigen durch den Gottesdienst trug.

 

Im Anschluss daran gab es vom Pastoralteam eine musikalische Begrüßung mit Geige, Gitarre, Querflöte und Akkordeon und ein leckeres Essen im Gemeindesaal, das mit dem Salatbuffet begann. Braten, Kartoffelgratin und Spätzle mit Soße folgten im Tellerservice an den Tisch. Eine gute Atmosphäre war spürbar. Cornelia und Stefan Gerber (Team Gerber) gestalteten den musikalisch künstlerischen Teil in 2 Sätzen vor und nach dem Dessert. Die engelsgleiche Stimme von Cornelia Gerber brachte einen feierlichen Glanz in den Saal. Zusammen mit der einfühlsamen Begleitung am E-Piano durch ihren Mann Stefan tat diese Musik der Seele gut, mit feinem Humor und strahlendem Charme war das schon ein besonderes Geschenk für alle! Küchenmeister Franz Völk und Sekretärin Sabine Döbbert organisierten die Zubereitung des leckeren Essens, das vom Hotel Maier geliefert wurde, zusammen mit den Helferinnen und Helfern des hauptamtlichen Pastoralteams, die wieder alle Hände voll zu tun hatten.

 

Pfarrer Benner bedankte sich noch mit einem Blumenstrauß bei Ingundis Boppenmaier und Ellen Böckler für die 12-jährige Mithilfe bei der Sternsingeraktion und bei Dorothea Reischmann, die diese schon solange leitet und Gott sei Dank noch weiter verantwortlich bleibt.

 

Christine Möllers und Theresia Weiß wurden schon während des vergangenen Jahres in der Seniorenarbeit verabschiedet und auch noch mit einem Dank und einem Blumenstrauß bedacht. Andrea Wachter und Dorothea Reischmann sind jetzt für diesen Dienst verantwortlich. 

 

Ein herzliches Dankeschön ging auch noch mit Blumen an Gabi Weiß für ihre Vertretung als Dirigentin im Kirchenchor.

 

Sarah Rizzo war mutig und zupackend und übernahm zum ersten Mal den Dienst als Ansprechpartnerin für die Firmung in der Seelsorgeeinheit. Dafür auch Blumen und herzlichen Dank. Franzi Wachter übernimmt ab jetzt diese Aufgabe.

 

Max Behr hat nach vielen Jahren die Leitung der Krippenbauer an Bruno Kuppel abgegeben und bekam als Dank neben einem Gutschein auch einen guten Tropfen Wein. Mit einem guten Tropfen und mit Blumen bedankte sich Pfr. Benner bei Cornelia und Stefan Gerber für die tolle musikalische Gestaltung des Abends und bei Franz Völk für die brilliante Durchführung des leckeren Essens.

 

Mit einigen gemeinsamen Liedern der „youngstars“ endete der schöne Abend.

Man darf sich auf nächstes Jahr wieder auf die schöne Gemeinschaft freuen.

Pfr. Michael Benner 

Großzügige Spende
vom Adventsmarkt-Bastelteam 
Einige Mitglieder des Bastelteams St Magnus sich noch einmal getroffen und im Namen des gesamten Teams einen Scheck über € 2900,- an Sylvia Unseld, der Leiterin der interdisziplinären Frühförder- und Beratungsstelle im Bodenseekreis, überreicht. 
 
Das Bastelteam, das sich zur Vorbereitung des Adventsmarkts bereits ab Herbst regelmäßig trifft, spendet traditionell einen Teil des Erlöses an eine soziale Einrichtung in der Region: Die verschiedenen Fachkräfte der Frühförder- und Beratungsstelle der Stiftung Liebenau helfen vor allem Kindern im Kindergarten- und Vorschulalter: durch frühzeitiges Erkennen und individuelles Fördern von Entwicklungsverzögerungen können sich die betroffenen Kinder und ihren Familien optimal auf ihren weiteren Entwicklungs- und Schulweg vorbereiten. Frau Unseld freut sich – auch im Namen ihres Teams - sehr über die großzügige Spende, mit der auch im laufenden Jahr wieder viele Kinder unterstützt werden können.
(Marion Keller)

„Segen bringen, Segen sein“

Sternsinger von St. Magnus sammeln 12.413,61 Euro für benachteiligte Kinder

Die Sternsinger unserer Pfarrei St. Magnus sind ganz schön stolz, denn das Ergebnis ihres Engagements kann sich wahrlich sehen lassen: 12.413,61 kamen bei ihrer Aktion in Fischbach, Manzell und Spaltenstein zusammen, die für benachteiligte Kinder in aller Welt bestimmt sind. 7 Tage lang waren 33 Mädchen und Jungen unterwegs zu den Menschen. Viele Male hatten sie unter dem Leitwort „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ ihre Lieder gesungen und „20*C+M+B+20“, Christus Mansionem Benedicat, über zahlreiche Türen geschrieben.

 

„Es hat richtig Spaß gemacht“, freuten sich die Sternsinger. „Wir können jetzt vielen Kindern helfen, weil uns ganz viele Leute Geld in die Sammelbüchse gesteckt haben. Das Sternsingerteam freute sich über den Einsatz der zahlreichen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen in ihrer Gemeinde: „Die Sternsingeraktion ist einfach der Hit. Die Mädchen und Jungen haben wieder einmal gemerkt, was sie mit ihrem Einsatz erreichen können.“  Ich finde es richtig schön den Segen zu den Menschen zu bringen und dabei auch noch was Gutes zu tun“, sagte Finn.

 

Die Sternsinger machten überall in Deutschland darauf aufmerksam, wie wichtig Frieden gerade für Kinder und Jugendliche überall auf der Welt ist. Bei Kriegen und Konflikten sind es vor allem die Jüngsten, die unter den Auswirkungen besonders leiden. Die Sternsinger zeigten mit ihrem Einsatz auch, dass jeder zu einem friedlichen Miteinander in seinem Umfeld beitragen kann. Ein respektvoller und unvoreingenommener Umgang miteinander macht auch eine Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kulturen und Religionen möglich. 

Doch nicht nur Kinder im Beispielland Libanon werden auch zukünftig durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland unterstützt. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Aids-Waisen, Kindersoldaten, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, die unter ausbeuterischen Bedingungen arbeiten müssen oder ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in mehr als 100 Ländern der Welt werden jedes Jahr in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion unterstützt werden.

 

Wir möchten uns recht herzlich für die freundliche Aufnahme

und für die Spenden bedanken.

 

Das Sternsingerteam

Dorothea Reischmann

Neujahrsempfang Fischbach 2020

Liebe Damen und Herren, ich freue mich, dass die Fischbacher Runde jedes Jahr Wert darauf legt, dass Pfarrerin Gertrud Hornung oder ich abwechslungsweise einen geistlichen Impuls beim Neujahrsempfang geben dürfen. Dies ist für mich bei Menschen, die den See und die Berge lieben eine besondere Freude.

Damit teilen sie mindestens 2 oder sogar 3 Dinge, die zu den Prioritäten Jesu gehört haben: Seine Lieblingsorte: den Seeund denBerg, zur Sammlung, Stille und Gebet und die Liebeaus der er gelebt und gehandelt hat. Am See und auf dem Berg ist Jesus Gott näher gekommen, da hat er gespürt, dass er ihm nahe ist, dass seine Liebe ihm auch in schweren Situationen Kraft gibt, durchzuhalten und die Gottesliebe und die Nächstenliebe zu lehren und selbst zu leben.

 

Sein Startpunkt für sein nachhaltiges öffentliches Wirken war seine Taufe im Jordan durch seinen Großcousin Johannes den Täufer. Die Taufe Jesu, die wir an diesem Sonntag feiern, verbindet uns Getaufte noch enger mit ihm. Durch die Taufe haben wir die Befähigung, uns für Gottes Nähe zu öffnen. 

Vielleicht haben wir dadurch auch die Aufgabe, Dinge zu benennen, die uns Hoffnung machen und uns Zuversicht schenken. Das will ich heute im Besonderen tun.

 

Ich will diese Seite nicht verdrängen, sondern für alle Opfer und Geschädigten und deren Angehörige einen Moment des Gebetes schenken und darum bitten, dass alle in der Macht der Menschen stehende Möglichkeiten ergriffen werden, um Menschen und Tiere zu retten und in Not geratene menschenwürdig zu unterstützen.

 

Den anderen ein gutes neues Jahr zu wünschen ist ein guter Brauch und im religiösen Sinn sogar ein Segen: Das neue Jahr wird herzlich willkommen geheißen und unter Gottes Segen gestellt und damit menschenfreundlich gestaltet. Diesen Dienst haben in diesem Jahr wieder 33 Kinder und Jugendliche persönlich in unserer Kirchengemeinde St. Magnus übernommen und den Segen aus der Heiligen Nacht in die Wohnungen und Häuser gebracht, einsame Menschen erfreut und mit den eingesammelten Gaben anderen Kindern in der Not geholfen. 

 

Über 11.000 Euro sind dank ihrer Großzügigkeit für die Kinder im Libanon zusammengekommen. Die Kinder und Jugendlichen waren dafür rund insgesamt 550 Stunden unterwegs. Danke an sie, die Betreuerinnen und Betreuer und ihnen allen, die sie sie herzlich empfangen haben!

 

Das ist ein wichtiger Punkt der Hoffnung und Zuversicht, der aus dem Segen für das neue Jahr schon Gestalt geworden ist und reiche Frucht getragen hat.

 

Der Prophet Jesaja formuliert seinen Glauben in seinem 12. Kapitel so: 

„Ja, Gott ist meine Rettung; ihm will ich vertrauen und niemals verzagen.

Denn meine Stärke und mein Lied ist der Herr,

er ist für mich zum Retter geworden.

Ihr werdet Wasser schöpfen voll Freude

Aus den Quellen des Heils….

Preist den Herrn; denn herrliche Taten hat er vollbracht;

Auf der ganzen Erde soll man es wissen.“

Jesus hat sich in seinem ganzen Leben und Wirken dafür eingesetzt, dass Gott ein Retter ist, das bedeutet schon sein Name und war damit sein erster Auftrag.

 

Wer schon selber einmal erlebt hat, dass er aus einer schwierigen Situation überraschend gut herausgekommen ist, der sagt meistens: „Da habe ich wohl mehrere Schutzengel gehabt!“ Das kann ich von meiner Situation am Gründonnerstag vergangenen Jahres auch sagen und ich kann auch die Schutzengel, die bestimmt nicht zufällig zur Stelle waren alle mit bürgerlichem Namen benennen, was ich aus Datenschutzgründen aber natürlich nicht öffentlich mache. Ich kann nur sagen: auf dem Weg zum Krankenhaus Friedrichshafen, im Krankenhaus und im Herzkathederlabor, auf der Intensivstation und auf der Normalstation habe ich jenen Schutzengel persönlich begegnen dürfen, ebenso noch einmal während meiner Rehazeit auf der Mettnau, das stimmt mich doch sehr hoffnungsfroh und dankbar.

 

„…er ist für mich zum Retter geworden…. „ Dieser Satz aus Jesaja macht da umso nachdenklicher. 

 

Ich bin zuversichtlich, wenn ich sehe das Not und Hilfe in Friedrichhafen und Umgebung für die Leserinnen und Leser der regionalen Zeitung ein festes Thema sind:

 

Seit Jahren schon ist die Aktion Häfler helfen vielen Menschen durch die Zusammenarbeit der Diözese, der Gesamtkirchengemeinde, der Diakonie und der Zeitung zu einer rettenden Institution geworden. Menschen werden angehört und tatkräftig unterstützt. Was mich sehr beeindruckt ist die Aktion „ Helfen schenkt Freude“: Unsere regionale Zeitung nutzt ihre große Leserschar wieder für ein positives Thema: In Zusammenarbeit mit dem Caritasdiözesanverband und einem christlichen Bauunternehmer vor Ort ist es möglich konkrete wirksame Hilfe zu leisten: Mit dem Fußballplatz, den Gewächshäusern und den Schulbussen wird Sinn vermittelt und werden Chancen eröffnet, die zu leben helfen und Hoffnung in der trostlosen Situation geben.

 

„…er ist für mich zum Retter geworden…. „

 

Ein Thema ist bei uns die Wohnungsnot. Oberbürgermeister Brand hat einen persönlichen Brief veröffentlicht, indem er dafür wirbt, dass leerstehende Zimmer und Wohnungen zur Vermietung freigegeben werden und hat sogar Prämien dafür ausgelobt. Ich möchte mich für das Caritaswohnungsprojekt an diesen Aufruf anschließen, kann aber leider nur eine professionelle Vermittlung von Wohnraumsuchende und eine für den Vermieter risikolose Begleitung durch die Caritas versprechen und als Prämie eine bargeldlose herzliche Dankbarkeit und gewinnbringende menschliche Begegnung in Aussicht stellen. Außerdem stehen weiterhin die Paten unseres ökumenischen Asylkreises zur Unterstützung bereit.

 

Mich macht hoffnungsvoll und zuversichtlich, dass wir die Fischbacher Runde für eine gute Kommunikationskultur haben- innerhalb der Vereine, Schule, Kirchen, Hilfsorganisationen in Fischbach haben in Zusammenspiel mit der Stadtverwaltung.

 

Weiterhin es in dieser Zeit sehr bemerkenswert, dass Menschen ehrenamtlich auch in der Kommunalpolitik ihre Überzeugungen einbringen und für das Zusammenleben in der Stadt ihren Beitrag leisten, dafür gehört immer mehr Mut und Überzeugung.

 

Ebenso ist es in den kirchlichen Gremien nicht mehr so selbstverständlich genügend Kandidaten/innen für die Kirchengemeinderatswahlen zu gewinnen. 

 

Bei der Wahl der evangelischen Gremien ist man dankbar, gute neue Räte zu haben und auf katholischer Seite sind wir Gott sei Dank auch auf einem guten Weg bis zur Wahl am 20. März. Ich bin sehr froh an den Frauen und Männern, die trotz schlechter Außendarstellung besonders unserer katholischen Kirche, ihren Glauben als Grundlage nehmen und sagen, dass es sich vor Ort lohnt, mit der frohen Botschaft in einer Gemeinschaft von Glaubenden sich im Sinne Jesu für das Heil der Menschen einzustehen und sich zu engagieren.

 

Noch ein hoffnungsvoller Punkt sei genannt, dann ist die heilige Zahl 7 erreicht:

 

Schülerinnen und Schüler sind für den Erhalt der Schöpfung auf die Straße gegangen. Sie haben auf ihre Zukunft aufmerksam gemacht, für die wir alle jetzt schon mit unserem Lebensstil und unseren Entscheidungen verantwortlich sind, das war stark, friedlich und sehr einprägsam. Hoffen wir und beten wir dafür, dass dieser starke Impuls einiges an segensreichen Entscheidungen für die Zukunft freisetzt.

 

„…er ist für mich zum Retter geworden…. „

 

Eine wichtige Erkenntnis unseres Wandlungsprozesses in unserer Seelsorgeeinheit war die Forderung nach mehr spirituellen Angeboten für die Menschen vor Ort. Es gibt schon über ein spirituelles Team der Gesamtkirchengemeinde und durch unseren Pastoralausschuss der Seelsorgeeinheit solche neuen Angebote, die weiter entwickelt werden. Die Outdoor-Gottesdienste am See und auf dem Berg sollen weitergeführt werden. 

 

Unsere regelmäßigen Gottesdienste sollen die Gemeinschaft der Menschen vor Ort stärken und die Verbindung im Glauben wachsen lassen.

 

Dazu brauchen wir die Dienstleistung unseres Glockenturmes. Das Glockengeläut ruft die Gemeinde zur Versammlung und erinnert beim dreimaligen Gebetsläuten am Tag an die Heilsgeschichte und lädt zum Mitbeten ein.

 

Für die nötige Renovation der Beton- und Glockengewerke steht die finanzielle Bezuschussung durch Diözese und Gesamtkirchengemeinde in dankenswerter Weise schon, der Spendenbeitrag vor Ort ist auch schon angewachsen, kann aber noch einen weiteren großzügigen Impuls vertragen, dann können wir im Frühjahr mit den Arbeiten beginnen. Ein spirituelles Werkzeug ist auch unsere Orgel. Hier müssen wir mittel- bis langfristig denken und planen und werden zu diesem Zweck einen Orgelförderverein noch in diesem Monat gründen und freuen uns über interessierte und unterstützende Vereinsmitglieder.

 

Liebe Damen und Herren, wir können nicht alles machen, aber wir können auf unsere inneren Impulse hören und einen Anfang mit Gleichgesinnten setzen, in der Hoffnung, dass mit Gottes Hilfe etwas wächst und lebt, was den Menschen zum Heil wird und sie aus ihren existentiellen Nöten rettet. 

 

Denn wir glauben:„…er ist für mich zum Retter geworden „

 

Wenn wir Hoffnung und Zuversicht in unserem Herzen tragen, dann kann dies Vieles zum Guten wenden. Trauen wir unseren Impulsen, sprechen wir vertrauensvoll miteinander darüber und setzen wir einen Anfang in Zuversicht!

 

Ihnen allen und Ihren Menschen, die Ihnen am Herzen liegen wünsche ich

ein gutes und gesegnetes Neues Jahr!

 

Pfarrer Michael Benner

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