Aus der Chronik von St. Magnus

 

1951:

Pfarrer Josef Hagenmayer kommt mit dem Auftrag des Bischofs nach Fischbach, eine neue Kirche zu bauen. Seine Investitur ist am 13. Oktober. 1951 zählt die katholische Kirchengemeinde 2.200 Mitglieder - ganz im Gegensatz dazu steht die kleine St.-Vitus-Kirche, die lediglich 400 Plätze fasst. An größeren Festtagen ist es oft notwendig, die Zahl der Gottesdienstbesucher zu beschränken. Natürlich leidet auch die Seelsorge unter dieser Umständen. Als Standort der neuen Kirche wird Manzell als Mittelpunkt der gewachsenen Gemeinde gewählt. Bei der Auswahl spielte auch damals schon der Kostenpunkt eine Rolle. Der Bauplatz stammt aus dem Besitz des Herzogs Philipp Albrecht von Württemberg, der der Kirchengemeinde beim Erwerb sehr entgegenkommt.

 

16. August 1955:

Der heilige St. Magnus wird als Patron der neuen Kirche ausgewählt. Architekt Franz Halt (Aulendorf und Baden-Baden) erhält den Auftrag zu Entwurf und Oberbauleitung, die örtliche Bauleitung liegt in Händen von Architekt Edmund Bäuerle aus Fischbach. Die Kirche wird als moderner Stahlbeton-Skelettbau geplant, der den Grundriss einer dreischiffigen romanischen Basilika hat. Die zwölf Stüten, die Kirchenshiff und Seitengänge trennen und die Dachkonstruktion mittragen, sind das Symbol für die zwölf Apostel als tragende Säulen des christlichen Glaubens.

 

4. September 1955:

Erster Spatenstich durch Stadtpfarrer Josef Hagenmayer und Oberbürgermeister Dr. Max Grünbeck. Mit der Kirche wird auch das neue Pfarrhaus gebaut.

 

11. Dezember 1955:

Feierliche Grundsteinlegung.

 

31. Januar 1956:

Das Richtfest wird gefeiert.

 

14.Oktober 1956:

Glockenweihe der beiden neuen Glocken auf den Namen St. Magnus und St. Josef.

 

15./16. Oktober 1956:

Die St.-Vitus-Glocke und die Marienglocke werden vom Turm der Vitus-Kirche genommen. Alle 4 Glocken findem im Turm von St. Magnus ihren Platz.

 

18. November 1956:

Bischof Dr. Carl Joseph Leiprecht, Weihbischof Wilhelm Sedlmeier und Abt Wilfrid Fenker von Weingarten weihen die St.-Magnus-Kirche ein. St. Magnus ist jetzt Pfarrkirche der Fischbacher und Manzeller, St. Vitus verliert den Status als Pfarrkirche.

 

1970:

St. Magnus erhält eine neue Tabernakelverkleigung mit Stele aus der Werkstatt von Josef Henger aus Ravensburg.

 

14. - 22. November 1981:

St. Magnus feiert mit einer Festwoche das 25-jährige Jubiläum. Der Vorplatz vor dem Haupteingang der Kirche wird fertig gestellt.

 

1991:

Außenrenovierung von St. Magnus. Neue Seitenfenster, von Hermann Geyer entworfen, werden eingebaut. Auf ihnen sind neben Darstellungen aus dem alten und neuen Testament Heilige und Selige aus dem Bodenseeraum abgebildet.

 

April bis November 1995:

Innenrenovierung der St.-Magnus-Kirche. Josef Henger gestaltet Altar, Kreuz, Ambo, Tabernakel und Taufbecken.

 

5. November 1995: Altarweihe durch Bischof Dr. Walter Kasper. Der alte Altar findet in Scherbakty, Kasachstan, eine neue Heimat.

 

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